Expertenkommentar

Was Trader über den Januar wissen müssen

Der Januar gehört zu den besten Börsenmonaten des Jahres. In welchen Indizes die Bullen aus saisonaler Perspektive im Januar mit einer kräftigen Outperformance rechnen können, lesen Sie in diesem Artikel.

Erwähnte Instrumente

  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 28.538,44 $ (NYSE)
  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 3.230,78 Pkt (CME)
  • Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 8.733,07 Pkt (NASDAQ)
  • EURO STOXX 50 - WKN: 965814 - ISIN: EU0009658145 - Kurs: 3.794,40 Pkt (STOXX)
  • DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 13.367,52 Pkt (XETRA)
  • TecDAX - WKN: 720327 - ISIN: DE0007203275 - Kurs: 3.049,70 Pkt (XETRA)
  • MDAX - WKN: 846741 - ISIN: DE0008467416 - Kurs: 28.537,47 Pkt (XETRA)
  • SDAX - WKN: 965338 - ISIN: DE0009653386 - Kurs: 12.628,92 Pkt (XETRA)

Der Januar hat es in sich. Lange Zeit war der erste Monat des Jahres der mit Abstand beste Börsenmonat des Jahres ist. Inzwischen gilt diese Aussage zwar für viele Indizes nicht mehr, der Januar bleibt insgesamt allerdings ein Monat, in dem die Aktienmärkte normalerweise eine sehr gute Performance zeigen. In welchen Indizes im Januar aus saisonaler Perspektive mit deutlich überdurchschnittlichen Renditen zu rechnen ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

US-Indizes: Der Nasdaq 100 glänzt im Januar

Am breiten US-Aktienmarkt gehört der Januar weiter zu den besseren Börsenmonaten des Jahres. Absoluter Spitzenreiter ist der Januar im Dow Jones Industrial Average und im S&P 500 inzwischen allerdings nicht mehr, sondern wurde hier inzwischen von anderen Monaten überholt. Im Dow Jones Industrial Average und im S&P 500 bringt es der Januar noch auf eine langjährige Durchschnittsperformance von 1,0 Prozent. Doch so richtig glänzen kann der Januar bei den Technologiewerten an der Nasdaq. Im Nasdaq 100 ist der Januar weiterhin der mit Abstand beste Monat überhaupt, mit einem Plus von 2,3 Prozent.

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Deutschland und Eurozone: Nebenwerte sind Spitzenreiter

Im DAX ist der Januar im langjährigen Durchschnitt ein passabler Monat mit einem Plus von durchschnittlich 0,8 Prozent.

Deutlich besser als der DAX schneiden im Januar allerdings deutsche Nebenwerte und Technologieaktien ab. Beim Small-Caps-Index SDAX ist der Januar mit einem durchschnittlichen Plus von 2,57 Prozent der zweitbeste Monat des Jahres hinter dem April. Das gilt auch für TecDAX und MDAX, die im Januar auf 2,44 Prozent beziehungsweise 1,95 Prozent kommen.

Die Finger lassen sollten Anleger hingegen von europäischen Blue Chips. Der Euro Stoxx 50 verzeichnet im Januar durchschnittlich ein Kursminus von fast einem Prozent.

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Die besten Indizes im Januar...

Wer im Januar den Markt schlagen will, sollte seinen Blick vor allem auf Technologieaktien und Nebenwerte richten. SDAX, TecDAX und Nasdaq-100 kommen auf eine durchschnittliche Monatsperformance im Januar von mehr als zwei Prozent. Noch deutlich besser, mit einem durchschnittlichen Plus von 2,9 Prozent, schneidet im langjährigen Mittel der Hang Seng Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ab. Die Blue-Chips-Indizes Dow Jones, S&P 500, DAX, Nikkei 225 und FTSE 100 kommen auf eine durchschnittliche Performance. Im Euro Stoxx 50 entpuppt sich der Januar im langjährigen Mittel als ausgesprochen schlechter Börsenmonat. Auch im SMI zeigt der Januar im Durchschnitt eine negative Performance.

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Über den Experten

Oliver Baron
Oliver Baron
Experte für Anlagestrategien

Oliver Baron ist Finanzjournalist und seit 2007 als Experte für stock3 tätig. Er beschäftigt sich intensiv mit Anlagestrategien, der Fundamentalanalyse von Unternehmen und Märkten sowie der langfristigen Geldanlage mit Aktien und ETFs. An der Börse fasziniert Oliver Baron besonders das freie Spiel der Marktkräfte, das dazu führt, dass der Markt niemals vollständig vorhersagbar ist. Der Aktienmarkt ermöglicht es jedem, sich am wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen und so langfristig Vermögen aufzubauen. In seinen Artikeln geht Oliver Baron u. a. der Frage nach, mit welchen Strategien und Produkten Privatanleger ihren Börsenerfolg langfristig maximieren können.

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