Analyse
22:12 Uhr, 18.01.2019

US Indizes - es geht weiter nach oben

Die Aussicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China lässt die Börsen jubeln. Industrieproduktion gut, Verbraucherstimmung relativ mau.

Erwähnte Instrumente

  • S&P 500
    ISIN: US78378X1072Kopiert
    Kursstand: 2.663,90 Pkt (Commerzbank CFD) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Nasdaq-100
    ISIN: US6311011026Kopiert
    Kursstand: 6.765,46 Pkt (Commerzbank CFD) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 2.663,90 Pkt (Commerzbank CFD)
  • Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 6.765,46 Pkt (Commerzbank CFD)
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 24.651,36 Pkt (Commerzbank CFD)
  • WTI Öl - WKN: 792451 - ISIN: XC0007924514 - Kurs: 53,935 $/Barrel (Commerzbank CFD)

Der gestrige Beitrag des "Wall Street Journals", wonach die USA eine Senkung/Eliminierung der Zölle gegenüber China erwägen, hallte auch heute stark nach, und trieb die US-Indizes auf den höchsten Stand seit Mitte Dezember. Der S&P 500 gewann 1,32 Prozent auf 2.670,71 Punkte, der Dow Jones verbesserte sich um 1,38 Prozent auf 24.706,35 Punkte und der Nasdaq 100 legte um 0,98 % auf 6.784,61 Zähler zu.

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Die Industrieproduktion stieg im Dezember stärker als erwartet an und verbesserte sich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung liegt mit 78,7 Prozent auf dem höchsten level seit 2015 und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe zog gar um 1,1 Prozent (erwartet wurden 0,3 Prozent) an.

Das Verbrauchervertrauen nach Lesart der Universität Michigan entwickelte sich derweil nicht gut und sackte mit 90,7 Zählern auf den tiefsten Wert seit der Amtsübernahme von US-Präsident Trump ab. Die tausend und ein Krisenherde scheinen hier langsam aber sicher am strapazierfähigen Nervenkostüm der Amerikaner zu nagen.

Die Wirtschaftsdaten der abgelaufenen Woche - so sie denn veröffentlicht wurden - sind tendenziell positiv für das Wachstum einzustufen. Der Nowcast-Tracker der New York Fed verbesserte sich erstmals seit wochenlangem Seitwärtsgeschiebe wieder etwas und zeigt für das erste Quartal jetzt einen Wert von 2,17 Prozent an. Das GDPNow-Modell der Atlanta Fed wurde aufgrund des löchrigen Datenumfeldes nicht auf den aktuellen Stand gebracht.

Am Montag wird in den USA aufgrund des Martin Luther King-Day kein Handel stattfinden.

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Über den Experten

Simon Hauser
Simon Hauser
Redakteur

Simon Hauser hält für Guidants News die Stellung in North Carolina und sendet aus sicherer Entfernung zur Wall Street Echtzeitnachrichten in die Welt. Leider spielen die Kennzahlen der Wirtschaftsteilnehmer oft nur eine untergeordnete Rolle und werden dominiert von einem hysterischen Medienzirkus, punktundkommalosem Zentralbank-Blubber, und mysteriösen Algo-Kreaturen. Simon Hauser hat über die Jahre als aktiver Börsenteilnehmer ein krudes Interesse für diese Dinge, welche in einer perfekten Welt eigentlich keine Rolle spielen sollten entwickelt, und versucht (mit wechselndem Erfolg) zu ergründen was die Kurse wirklich treibt.

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