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Unter Druck
In der Spitze hat der DAX® gestern fast die 24.000er-Marke erreicht. Doch auf diesem Niveau verließ die Marktteilnehmer der Mut und es kam zu einem scharfen „reversal“. Unter dem Strich steht dabei eine Hoch-Tief-Spanne von über 500 Punkten zu Buche. Am Ende aller Tage haben die deutschen Standardwerte damit auch der Schlüsselzone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.156 Punkten) und der Nackenlinie des zuvor vervollständigten Doppeltops (24.266 Punkte) Respekt gezollt. Nach wie vor sehen wir einen Spurt über diese Hürden als notwendig an, um das DAX®-Chartbild nachhaltig zu verbessern. Als wichtige Haltezone definieren wir indes weiterhin die jüngsten Tiefpunkte bei 22.900 Punkten. In diese Richtung dürfte das Aktienbarometer sich heute bewegen, d. h. die Eröffnung fällt voraussichtlich nochmals deutlich schwächer aus. Ein Abgleiten unter diese Bastion würde beim DAX® eine noch größere, obere Umkehr vervollständigen als das bereits angeführte Doppeltop. Für einen Hoffnungsschimmer sorgt die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) springt der Anteil der Bären unter den US-Privatanlegern mit 52 % auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2025.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Trendwende voraus?
Im Juli 2025 hatte die Strategy-Aktie einen dynamischen Abwärtstrend etabliert, in dessen Verlauf der Titel Kursverluste von 457 USD auf lediglich noch 104 USD hinnehmen musste. Anfang Februar bildete das Papier dann aber einen lehrbuchmäßigen „Hammer“ aus – gefolgt von mehreren Innenstäben. D. h. die Schwankungsbreite der folgenden Wochen verblieb mehrfach innerhalb der Grenzen des „Hammer“-Umkehrmusters. Darüber hinaus konnte die Strategy-Aktie den steilen Abwärtstrend seit Oktober 2025 (akt. bei 124,65 USD) bereits zu den Akten legen. Die beschriebenen Faktoren dokumentieren allesamt den laufenden Gezeitenwandel. Was aus charttechnischer Sicht für einen echten Erholungsimpuls noch fehlt, ist ein nachhaltiger Spurt über die 200-Wochen-Linie (akt. bei 149,55 USD). Schließlich wäre dann auch das beschriebene „Hammer“-Umkehrmuster endgültig nach oben aufgelöst. Eine positive Weichenstellung wird derzeit durch das neue MACD-Einstiegssignal begünstigt. Im Erfolgsfall definieren die horizontalen Barrieren bei rund 200 USD das nächste wichtige Erholungsziel, während die Marke von 140 USD als Absicherung auf der Unterseite prädestiniert ist.
Strategy (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Strategy
Quelle: LSEG, tradesignal²
Auf Rekordhoch!
Mitte Januar sprachen wir bei der Chevron-Aktie von einem lehrbuchmäßigen Ausbruch (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 19. Januar). Gemeint war seinerzeit der Sprung über die Hürden in Form der 200-Wochen-Linie und des Korrekturtrends seit dem Frühjahr 2023 (akt. bei 157,73/155,16 USD). Lohn der Mühen war ein dynamischer Aufwärtsimpuls, der mittlerweile auch zu einem neuen Allzeithoch bei 200,58 USD geführt hat. Die beschriebene Entwicklung besitzt eine weitere Dimension, denn damit kann die Kursentwicklung der letzten vier Jahre unter dem Strich als seitliche Schiebezone zwischen 190 USD und 135 USD interpretiert werden (siehe Chart). Einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn liefert aktuell der Blick auf die quantitativen Indikatoren. Sowohl im Verlauf des MACD als auch im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy liegen Bodenbildungen vor, d. h. diese Indikatorformationen bestätigen den beschriebenen Ausbruch. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe der oben genannten Tradingrange ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von 55 USD bzw. ein Kursziel von rund 245 USD. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, gilt es zukünftig, die Marke von rund 180 USD nicht mehr zu unterschreiten.
Chevron (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Chevron
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer






