DAX® - Neues MACD-Einstiegssignal
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Neues MACD-Einstiegssignal
Eine volatile Woche liegt hinter dem DAX®. Neben dem temporären Ausflug über die Marke von 25.000 Punkten hatte diese vor allem zwei Kurslücken (24.404 zu 24.635 Punkte bzw. 24.651 zu 24.514 Punkten) im Angebot. Durch deren Zusammenspiel entsteht sogar eine sog. „Inselumkehr“ – eine Formation, die kurzfristig einen faden Beigeschmack besitzt. Auf der Habenseite können Anlegerinnen und Anleger indes den Ausbruch aus der zuletzt mehrfach diskutierten Korrekturflagge verbuchen. Aufgrund dieser gemischten Signale analysieren wir heute ganz bewusst den Wochenchart. In der höheren Zeitebene steht erneut eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper zu Buche. Immerhin konnten hier die jüngsten „inside weeks“ nach oben aufgelöst werden. Ins Auge sticht im Wochenbereich aber vor allem das positive MACD-Schnittmuster, denn der Trendfolger schneidet seine Signallinie gerade von unten nach oben. Die historischen Hochpunkte bei 25.406/25.508 Punkten markieren die nächsten wichtigen Anlaufziele, während die Zone bei rund 23.700 Punkten einen wichtigen Rückzugsbereich darstellt.
DAX® (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Auf Rekordhoch!
Erst Nachzügler, jetzt Vorläufer! Während sich die „small caps“ im Vergleich zum DAX® relativ lange bitten ließen, ehe 2025 auch hier ein neues Allzeithoch gelang, mutiert der SDAX® jetzt zum Taktgeber. Anders als der „große Bruder“ gelang den „small caps“ in der vergangenen Woche mit 18.717 Punkten erneut ein neues Rekordlevel. Das ehemalige Allzeithoch aus dem Jahr 2021 bei 17.450 Punkten wurde inzwischen also nachhaltig überwunden. Zuvor wurde – wie so oft in der jüngeren Vergangenheit – der langfristige gleitende Durchschnitt in Form der 38-Monats-Linie sowie der Basisaufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 15.111 Punkten bzw. 16.352 Punkten) lehrbuchmäßig bestätigt. Der Vorstoß in „uncharted territory“ wird zudem von intakten Indikatorsignalen begleitet (siehe MACD, Aroon). Charttechnisch kann die Kursentwicklung der letzten Jahre als multiple Schulter-Kopf-Schulter-Formation interpretiert werden, welche ein Anschlusspotenzial von rund 5.200 Punkten bereithält. Perspektivisch sind somit Notierungen jenseits der 20.000er-Marke durchaus realistisch. Als Stop-Loss bieten sich dagegen die ehemaligen Rekordstände bei 17.450/17.312 Punkten an.
SDAX® (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart SDAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Charttechnisch angeschlagen
Ende Januar scheiterte bei der Rheinmetall-Aktie der letzte Anlauf auf die historischen Rekordstände bei rund 2.000 EUR. Seither befindet sich der Titel im Rückwärtsgang, was aus charttechnischer Sicht die Folge fallender Hoch- und fallender Tiefpunkte signalisiert. Bereits das Unterschreiten des Dezember-Tiefs bei 1.410 EUR sorgte für einen faden Beigeschmack. Schließlich schlug damit die vorangegangene Schiebezone der letzten Monate in eine Topbildung um (siehe Chart). Mit der 90-Wochen-Linie (akt. bei 1.315 EUR) wurde jetzt die nächste wichtige Unterstützung unterschritten. Der nachhaltiger Bruch dieser langfristigen Glättungslinie untermauert die aktuelle Abwärtstendenz nochmals. Rein rechnerisch lässt sich das Abschlagspotential – abgeleitet aus der Höhe der angeführten Toppformation – auf rund 600 EUR taxieren. Perspektivisch könnte also durchaus das Tief vom April 2025 bei 933 EUR wieder in den Mittelpunkt rücken. Um das derzeit angeschlagene Chartbild zu verbessern, müsste die Rheinmetall-Aktie dagegen die 90-Wochen-Linie bzw. besser noch das oben genannte Dezembertief bei 1.410 EUR schnellstmöglich zurückerobern.
Rheinmetall (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Rheinmetall
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer






