DAX® - Taktgeber 24.700 Punkte
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Taktgeber 24.700 Punkte
Der DAX® verharrte gestern in unmittelbarer Nähe zur wichtigen Widerstandszone bei 24.700 Punkten. Zur Erinnerung: Seit Juli vergangenen Jahres haben die deutschen Standardwerte in diesem Dunstkreis immer wieder wichtige Hochpunkte ausgeprägt. Letztlich zeigen Anlegerinnen und Anleger einen spürbaren Respekt vor der angeführten Hürde. Letzterer wird durch den kleinen Körper der gestrigen Tageskerze sowie durch deren markanten Docht zusätzlich unterstrichen. Für die Entwicklung in den nächsten Tagen ist der Umgang mit der Widerstandszone bei 24.700 Punkten entscheidend: Während ein nachhaltiger Ausbruch mit Anschlusskäufen das „bullische“ Szenario bestätigen würde, ließe ein Scheitern des Index an den Barrieren auf eine erneute Verschnaufpause schließen – inklusive eines potenziellen Tests der 200 Tage Linie (akt. bei 24.130 Punkten). Dank der Vorgaben dürfte der DAX® zum Wochenabschluss einen erneuten Angriff auf die diskutierte Schlüsselmarke wagen. Auch das verhaltene Sentiment könnte helfen. Gemäß der jüngsten AAII-Sentimentumfrage fällt der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern (31,7 %) im historischen Kontext unterdurchschnittlich aus, während der Anteil der Bären (43,6 %) weit über dem langfristigen Durchschnitt liegt.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Trendwende nach langer Leidenszeit
Der „HSBC-Trendkompass“ fördert immer wieder spannende Tradingkandidaten zu Tage. So signalisiert unsere wöchentliche Auswertung für die GFT-Aktie inzwischen wieder einen lehrbuchmäßigen kurz- und langfristigen Aufwärtstrend. Interessanterweise wird diese objektive Analyse auf der charttechnischen Seite durch den Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit 2022 (akt. bei 20,76 EUR) bestätigt. Ein zweites Chartmuster sorgt für eine Aufhellung des übergeordneten Chartbilds, denn der schnelle Einbruch samt dynamischer Erhellung im Frühjahr nimmt dabei Züge einer sog. „V‑Formation“ an (siehe Chart) – ein weiterer Hinweis auf eine Trendwende, sofern die Ausbruchszone verteidigt wird. Der trendfolgende MACD hat ein Kaufsignal generiert und sorgt damit für zusätzlichen Rückenwind – zuvor hatten positive Divergenzen seitens des Indikators bereits auf einen nachlassenden Abwärtsdruck hingedeutet. Rein rechnerisch hält das angeführte „V-Muster“ ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 7 EUR bereit. Der langfristige Abwärtstrend bietet sich dagegen als strategische Absicherung auf der Unterseite an.
GFT Technologies (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart GFT Technologies
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zwei Zeitebenen – die gleiche konstruktive Botschaft
Im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy gelang auf Wochenbasis jüngst eine untere Umkehr – mit 1,17 liegt der Trendfolger zudem wieder komfortabel oberhalb des Schwellenwertes von 1. Charttechnisch hellt sich das Kursbild der Hensoldt-Aktie durch den Bruch des übergeordneten Abwärtstrends und die Rückeroberung der 38 Wochen Linie (akt. bei 77,74/83,08 EUR) zusätzlich auf. Die gesamte Verschnaufpause seit Herbst vergangenen Jahres kann per Saldo als trendbestätigende Flagge interpretiert werden. Zu diesen spannenden Weichenstellungen im langfristigen Bereich gesellt sich ein vielversprechender Ausbruch im Tageschart. Dank des Spurts über die Hochs bei rund 85 EUR können Anlegerinnen und Anleger hier von einer Bodenbildung ausgehen. Aus der Trendwendeformation lässt sich ein Kursziel im Bereich von 105 EUR ableiten. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, gilt es in Zukunft, den o.g. langfristigen Durchschnitt bei gut 83 EUR nicht mehr zu unterschreiten. Unter dem Strich ist die Hensoldt-Aktie somit ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sich durch die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen attraktive Tradingkandidaten aufspüren lassen.
HENSOLDT (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart HENSOLDT
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Julius Weiß






