Kommentar
09:31 Uhr, 11.02.2026

Trendfolge & Momentum-Depot: Mit System und Hebel in technische Stärke investieren

Immer dort investiert sein, wo die Kurse wirklich steigen – und draußen bleiben, wenn sie es nicht tun. Das Trendfolge- und Momentum-Depot zeigt, wie sich dieses Prinzip mit regelbasierten Strategien und Hebelprodukten konsequent umsetzen lässt.

Für viele Anleger klingt es kontraintuitiv: Man kauft Aktien oder andere Wertpapiere, die bereits deutlich gestiegen sind. Doch genau das ist der Kern des Momentum-Effekts. Technische Stärke bleibt an den Finanzmärkten oft überraschend lange erhalten und lässt sich damit als Auswahlkriterium nutzen, um eine Outperformance zu erzielen.

Dass dieser Ansatz kein Zufall ist, sondern systematisch funktioniert, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien – bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Währungen, zum Teil sogar über Jahrhunderte hinweg. Grundlegende Belege lieferten unter anderem die Finanzwissenschaftler Narasimhan Jegadeesh und Sheridan Titman, die den Momentum-Effekt 1993 erstmals systematisch für den US-Aktienmarkt nachwiesen, sowie Mark Carhart, der ihn 1997 als eigenständigen Renditefaktor etablierte.

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