Kommentar

Telekom-Unternehmen können Milliarden einsparen

In der Telekommunikationsbranche verbessert sich die Stimmung. Vor allem ein Mitte September offerierter Vorschlag der Bundesnetzagentur sorgt bei den Branchenplayern für gute Laune. Das spiegelt sich auch in den Kursen der börsennotierten Unternehmen wider.

In der Telekommunikationsbranche verbessert sich die Stimmung. Vor allem ein Mitte September offerierter Vorschlag der Bundesnetzagentur sorgt bei den Branchenplayern für gute Laune. Das spiegelt sich auch in den Kursen der börsennotierten Unternehmen wider.

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Konkret geht es um die ursprünglich geplante neue Versteigerung der unterschiedlichen Mobilfunkfrequenzen in Deutschland. Zuletzt hatte es das im Jahr 2019 gegeben. Damals waren 497 Auktionsrunden nötig, um nach 52 Tagen zu einem finalen Ergebnis zu kommen. Die vier erfolgreichen Bieter hatten dem Bund damals Einnahmen von über 6,5 Milliarden Euro beschert. Dieses Geld könnten die Unternehmen anders als damals nun direkt in den Ausbau der Infrastruktur investieren, mit dem Ziel einer besseren Mobilfunkabdeckung in Deutschland. Der aktuelle Vorschlag der Bundesnetzagentur sieht vor, auf eine erneute Mobilfunkauktion zu verzichten. Den Netzbetreibern soll die Nutzung der jeweiligen Frequenzen für weitere fünf Jahre genehmigt werden. Im Gegenzug sollen sich die Unternehmen zu einer Versorgung von mindestens 98 Prozent der Haushalte in ländlichen Gebieten mit einer Bandbreite von mindestens 100 Megabit bis zum Anfang 2029 verpflichten. Eine endgültige Entscheidung wird zum Start des kommenden Jahres erwartet.

Analysten: Risiko eines Bietergefechts fällt möglicherweise weg

Die Analysten der DZ BANK werten die jüngsten Meldungen positiv für den gesamten Sektor, weil damit möglicherweise das Risiko eines ausufernden Bietergefechtes entfalle. Die gerade in den MDAX zurückgekehrte Aktie von United Internet wurde in diesem Zusammenhang Mitte September neu bewertet und mit einem von 24 auf 27 Euro angehobenen fairen Wert erneut zum Kauf empfohlen. Ebenfalls positiv gestimmt sind die Strategen für die Deutsche Telekom. Zwar wurde der faire Wert hier nach Vorlage der Quartalszahlen im August mit dem Verweis auf Wechselkurseffekte und gestiegene Finanzierungskosten von 25 auf 23,50 Euro gesenkt, das Votum „Kaufen“ haben die Analysten aber dennoch bestätigt.

Bonus Cap-Zertifikat auf Deutsche Telekom

Als Alternative zu einem Direktinvestment in die Deutsche Telekom könnte sich das Bonus Cap-Zertifikat der DZ BANK auf die Aktie mit der WKN DW64YT anbieten. Dieses Wertpapier wird am 31. Dezember 2024 fällig. Die Barriere wurde bei 14 Euro eingezogen und liegt damit knapp unter dem Korrekturtief aus dem Frühjahr des abgelaufenen Jahres. Sollte die Aktie diese Marke während der gesamten Laufzeit niemals berühren oder unterschreiten, wird das Produkt am Ende zum Bonusbetrag von 25 Euro ausgezahlt. Mehr ist durch den hier fixierten Höchstbetrag nicht möglich. Wird die Barriere zwischenzeitlich unterschritten, orientiert sich die Rückzahlung bei Fälligkeit am Kurs des Basiswertes, wobei der Cap bei 25 Euro die Höhe der möglichen Rückzahlung auch in diesem Szenario nach oben begrenzt. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, etwa dann, wenn der Wert des zugrundeliegenden Basiswerts auf null fällt oder der Emittent den Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund von Insolvenz oder behördlicher Anordnung nicht nachkommen kann.

Discount-Zertifikat auf United Internet

Die Aktie von United Internet hat sich seit ihrem im Juli markierten Mehrjahrestief bei rund 12,40 Euro außerordentlich gut entwickelt. Gestützt wurde die fulminante Erholung durch die Nachricht, dass die Tochter 1&1 mit Vodafone einen Vorvertrag für eine langfristige, exklusive National-Roaming-Partnerschaft geschlossen hat. Zudem konnte United Internet mit seinen Quartalszahlen überzeugen. Für Investoren, die nach dem steilen Anstieg in den kommenden Monaten nur noch mit moderaten Kursgewinnen oder einem tendenziell seitwärts laufenden Aktienkurs rechnen, könnten Discount-Zertifikate eine interessante Option sein. Das Discount-Zertifikat der DZ BANK auf die Aktie von United Internet mit der WKN DW3PUP zum Beispiel läuft noch bis zum 28. Juni 2024. Das Produkt bietet Anlegern gegenüber dem Direktinvestment in die Aktie aktuell einen spürbaren Abschlag und ermöglicht dadurch eine attraktive Laufzeitrendite. Einzige Voraussetzung: Die Aktie notiert bei Fälligkeit auf oder über dem Cap von 20 Euro. Dann können Anleger die vollen Ertragschancen des Discount-Zertifikats ausschöpfen.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, etwa dann, wenn der Wert des zugrundeliegenden Basiswerts auf null fällt oder der Emittent den Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund von Insolvenz oder behördlicher Anordnung nicht nachkommen kann.

Erläuterungen und Risikohinweise zu den Produkten

Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter https://www.dzbank-derivate.de/DW64YT bzw. https://www.dzbank-derivate.de/DW3PUP (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung ebenfalls auf der Internetseite der DZ BANK unter unter https://www.dzbank-derivate.de/DW64YT bzw. https://www.dzbank-derivate.de/DW3PUP (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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Über den Experten

Marcus Landau
Marcus Landau
Derivate-Sales-Experte der DZ BANK

Marcus Landau ist Derivate-Sales-Experte bei der DZ BANK. Er verfügt über ca. 15 Jahre Branchenerfahrung und ist Fachmann für die Bereiche Vertrieb, Strukturierung und Vermarktung von derivativen Anlagelösungen. Der gebürtige Frankfurter studierte Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank gehört mehrheitlich den rund 1.000 Genossenschaftsbanken in Deutschland und ist deren Spitzeninstitut. Das Unternehmen ist einer der größten Derivate-Emittenten in Deutschland.

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