Kommentar
07:33 Uhr, 09.04.2026

Straße von Hormus: Schifffahrt stagniert trotz Waffenruhe

Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sollte die wichtigste maritime Route für den globalen Energiehandel wieder öffnen. Stattdessen verharren internationale Reeder weiterhin in einer Warteposition, die iranische Führung diktiert derweil neue bürokratische Hürden.

Ungeachtet der zweiwöchigen Feuerpause ist der Schiffsverkehr im Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman fast vollständig zum Erliegen gekommen. Am Mittwoch durchquerten laut maritimen Tracking-Daten lediglich vier Schiffe die Meerenge, nach elf am Vortag. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) blockierten den Transit von Öltankern bereits wenige Stunden nach Inkrafttreten des Abkommens. Sie reagierten damit auf israelische Luftangriffe im Libanon.

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