ROCKET LAB - Der Griff nach den Sternen hat einen hohen Preis
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Die Vision ist gewaltig. Doch bevor sie Wirklichkeit werden kann, muss Rocket Lab den Erstflug der neuen Neutron-Rakete bewältigen, die Profitabilität von Mynaric verbessern und einen weiterhin hohen Mittelabfluss finanzieren.
Operativ liefert das Unternehmen dafür eine solide Grundlage. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 62 % auf den Rekordwert von 234 Mio. USD. Gegenüber dem Vorquartal betrug das Wachstum 16,8 %. Der Geschäftsbereich Space Systems steuerte 189,5 Mio. USD bei, ein sequenzielles Plus von 38,6 %. Darin enthalten war erstmals ein Beitrag des übernommenen deutschen Laserkommunikationsspezialisten Mynaric.
Das Startgeschäft entwickelte sich auf den ersten Blick schwächer. Der Umsatz mit Launch Services sank trotz einer ähnlichen Zahl von Missionen um 30 % auf 44,6 Mio. USD. Finanzvorstand Adam Spice führte dies jedoch vor allem auf die Bilanzierung zurück. Ein Teil der Erlöse aus Haste-Missionen war bereits in früheren Quartalen verbucht worden, während Umsätze mit Electron erst zum Zeitpunkt des Starts erfasst werden.
