Dirks Depot-Update: Ein Blick hinter die Kulissen
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Fahrlehrer würden sagen: Rechts ist das Gaspedal. Ich sage: Ja, ja, nur zwei oder drei Trades machen in so einem kleinen Depot das Jahr. Aber selbst wenn ich das immer wieder wie ein Mantra wiederhole, bin ich mit der aktuellen Performance der letzten Tage natürlich auch nicht zufrieden. Zuletzt fällt die Performance des Ten Thousand Trader-Depots seit dem Start etwa auf die Nasdaq-Performance zurück. Aber anstatt mich zu grämen und darüber zu ärgern, dass ich zu wenig Geld verdiene, analysiere ich Fehler, arbeite an dem System und verfeinere den Prozess, ohne ihn unnötig komplizierter zu machen.
Ein wichtiger Vergleich
Man könnte meinen, die Depotgröße sei das Problem. Vor allem, wenn man das Depot mit dem größeren Ten Trader-Depot vergleicht, das ich außerdem bei stock3 führe. Aber hier sieht man vor allem zwei Dinge: Zum einen ist der Einschnitt zum Jahresanfang dort genauso gravierend, wenn nicht sogar noch gravierender, wenn man die Performance über den gesamten Zeitraum betrachtet. Zum anderen fällt die Performance in den letzten Wochen in dem größeren Depot nicht mehr so tief wie im kleineren Ten Thousand Trader-Depot.
Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass ich im größeren Depot auch mal 5%-Positionen als Starter eröffnen kann, um mich auf diese Weise langsamer in den schwankungsanfälligen Markt zu bewegen. Ein weiterer Hauptgrund ist nach meiner Analyse, dass ich im Ten Trader-Depot auch an der Nasdaq handele. Hier wurden beispielsweise die beiden Hewlett-Packard-Trades, die ich in beiden Depots gleichzeitig gehandelt habe, nicht ausgestoppt wie im Ten Thousand Trader-Depot. Die engen Stops, die ich im US-Handel verwende, lassen sich am deutschen Markt schwieriger umsetzen.
Beim Start des Ten Thousand Trader-Depots habe ich mir jedoch vorgenommen, nicht an der US-Börse zu handeln, um die Trades so einfach und nachvollziehbar wie möglich zu halten. Das ist weder ein Problem noch eine Entschuldigung. Es führt lediglich dazu, dass ich hier noch präziser handeln muss. Anfälliger wird man in einem kleinen Depot immer sein, an guten wie an schlechten Tagen. In der Zeit, in der ich innerhalb von drei Monaten fast 85 % im Ten Thousand Trader-Depot zugelegt habe, hat das Ten Trader-Depot einen deutlich kleineren Gewinn erzielt.
Meine Aufgabe als Trader ist es, die Informationen, die mir die Trades in beiden Depots als Feedback geben, auszuwerten und mein Handeln zu verbessern. Das große Depot zeigt mir übrigens auch, dass die Strategie im Ganzen und auf lange Sicht funktioniert.
Ten Trader – Depot-Performance
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