SMA SOLAR - Ist der Ausblick gut genug?
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Einschließlich erheblicher Sondereffekte rutschte das EBITDA auf −65,4 Mio. EUR ab, nach −16,0 Mio. EUR im Jahr 2024. Unter dem Strich weitete sich der Konzernverlust auf −181,1 Mio. EUR aus, nach −117,7 Mio. EUR im Vorjahr.
Die operative Entwicklung blieb damit deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück, auch wenn das bereinigte EBITDA die Markterwartung von −70 Mio. EUR übertraf. Die EBITDA-Marge lag bei −4,3 %, das EBIT bei −188,2 Mio. EUR, was einer Marge von −12,4 % entspricht. Immerhin verbesserte sich die Nettoliquidität deutlich auf 176,4 Mio. EUR, nach 84,2 Mio. EUR zum Jahresende 2024. Der Auftragsbestand hielt sich mit 1,352 Mrd. EUR nahezu stabil.
Der Ergebniseinbruch ist vor allem bilanzieller Natur. In der Division Home & Business Solutions führten Wertminderungen und Vorratsabschreibungen von 122,6 Mio. EUR, Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen von 35,8 Mio. EUR sowie Restrukturierungsaufwendungen von 24,1 Mio. EUR zu erheblichen Belastungen. Hinzu kamen Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte und Produktionsanlagen von insgesamt mehr als 70 Mio. EUR.
