Analyse

SIXT - Heftige Bewegungen = Trading-Chancen?

Nach dem heftigen Kurseinbruch im gestrigen Handel gehört die Aktie des Autovermieters heute zu den größten Gewinnern im frühen Handel. Der Einbruch wird souverän gekontert, News beflügeln zusätzlich. Wie könnte man die Aktie handeln?

Erwähnte Instrumente

  • Sixt SE - WKN: 723132 - ISIN: DE0007231326 - Kurs: 94,450 € (XETRA)
  • OE Turbo Bear auf Sixt St - WKN: KG7KVV - ISIN: DE000KG7KVV5 - Kurs: 1,760 € (Citi)
  • Best Unlimited Turbo-Optionsschein auf Sixt St - WKN: SN8RRB - ISIN: DE000SN8RRB1 - Kurs: 1,170 € (Société Générale)

Mit Wucht durchschlug die Aktie gestern das Jahrestief von Ende Juni und die flache Pullbacklinie (grün) die zuletzt noch Halt bieten konnte. Damit entstand prinzipiell ein größeres Verkaufssignal. Heute werden die Verluste fast vollständig wieder rückgängig gemacht, die Aktie erholt sich bis an das gestrige Tageshoch. Betrachten wir jetzt ein konkretes Trading-Setup bei dieser interessanten charttechnischen Konstellation. News von heute: Beim Autovermieter Sixt sollen bis zum Jahr 2030 mindestens 70 Prozent der Flotte aus Hybriden oder reinen Elektroautos bestehen. Bis Ende 2023 sollen es weltweit rund 12 bis 15 Prozent sein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zum Ende des ersten Halbjahres lag der Wert Unternehmensangaben zufolge bei rund 10 Prozent. (Quelle: Guidants News).

Short-Chance mit bärischem Pullback

Ob mit dem bullischen Reversal tatsächlich eine größere Kurserholung gestartet wird oder sogar der Versuch einer Trendwende unternommen werden kann, ist offen. Zunächst handelt es sich lediglich um einen bärischen Pullback, der das gestrige Verkaufssignal bestätigen könnte.

Dieses Szenario könnte gehandelt werden, das Papier könnte direkte Einstiegschancen für Short-Positionen bieten. Im bärischen Szenario folgt dem Verkaufssignal eine weitere Abwärtswelle bis 84,00 - 84,25 und mittelfristig 69 und 61 - 62 EUR.

Absicherungen könnten per Stop Loss z.B. oberhalb von 98 oder 100 EUR per Stunden- und Tagesschlusskurs gesetzt werden. Längerfristig orientierte Trader setzen den Stop oberhalb von ca.107 EUR. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 107 EUR würde erste, kleine Kaufsignale liefern.

Fazit: Wir sehen bei Sixt aktuell ein klassisches Trading-Setup auf der Short-Seite. Der bärische Pullback heute könnte zu Wetten auf fallende Kurse einladen.

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Die hier vorgestellte Tradingidee lässt sich auch gut mit Hebelzertifikaten umsetzen.

Für das präferierte bärische Szenario bietet sich z.B. die ISIN DE000KG7KVV5 an mit einem moderaten Hebel von 5,25, KO-Schwelle 111,442 EUR, Basis 111,442 EUR, Laufzeit Open End, Emittent Citi.

Eine etwas spekulativere Variante wäre die ISIN DE000SN8RRB1 mit einem höheren Hebel von 7,95, KO-Schwelle 105,280 EUR, Basis 105,280 EUR, Laufzeit Open End, Emittent Societe Generale.

Transparenzhinweis: Die im Artikel vorgestellten Derivate werden durch die Redaktion ausgesucht. Wir arbeiten aber mit ausgewählten Emittenten zusammen, die mit der stock3 AG in einer Geschäftsbeziehung stehen.

Bitte beachten Sie: Der Handel mit Derivaten ist mit einem erheblichen Risiko verbunden und kann unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten. Als Mitglied unseres Premium-Services PROmax handelt er im kurzfristig orientierten Bereich und kommentiert das tägliche Marktgeschehen durch die charttechnische Brille.

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