SIEMENS - Zahlen mit Licht und Schatten
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Doch hinter den auf den ersten Blick robusten Zahlen wird auch sichtbar, dass die Dynamik innerhalb des Konzerns zunehmend auseinanderläuft. Während die Industriegeschäfte wieder Tritt fassen, verliert ausgerechnet die Bahntechnik an Schwung.
Der Auftragseingang stieg im abgelaufenen Quartal auf 24,1 Mrd. EUR und übertraf damit sowohl den Vorjahreswert von 21,6 Mrd. EUR als auch die Markterwartung von 22,3 Mrd. EUR deutlich. Das ist die stärkste Botschaft dieses Zahlenwerks. Siemens verfügt weiterhin über eine belastbare Nachfragebasis, trotz eines weltweit uneinheitlichen Investitionsumfelds.
Beim Umsatz fällt das Bild deutlich nüchterner aus. Die Erlöse lagen mit 19,8 Mrd. EUR lediglich auf Vorjahresniveau und blieben leicht unter den Analystenschätzungen von 20,1 Mrd. EUR. Organisch ergibt sich zwar ein Wachstum von 6 %, das leicht über dem Konsens liegt. Unter dem Strich verdiente Siemens 2,2 Mrd. EUR nach 2,4 Mrd. EUR im Vorjahr. Das Industrieergebnis sank von 3,2 Mrd. EUR auf 2,97 Mrd. EUR und lag damit leicht unter den Erwartungen. Positiv überrascht dagegen das Ergebnis je Aktie vor Kaufpreisallokationseffekten mit 2,81 EUR, nachdem Analysten im Schnitt nur 2,68 EUR erwartet hatten.
