SIEMENS - Das macht die Milliardenübernahme so wertvoll
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Dotmatics ist spezialisiert auf cloudbasierte Forschungs- und Entwicklungssoftware, insbesondere für die präklinische Wirkstoffforschung und Laborinformatik. Im Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatz von rund 310 Mio. USD erwartet, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von über 40 % – ein hochprofitables Profil mit rund 95 % wiederkehrenden Softwareerlösen.
Siemens verspricht sich von der Transaktion nicht nur eine kurzfristige Stärkung seines Digital-Industries-Geschäfts, sondern vor allem einen mittelfristigen Umsatzsynergieeffekt von rund 100 Mio. USD jährlich. Langfristig sollen sich diese Synergien auf über 500 Mio. USD pro Jahr summieren. Der adressierbare Markt für Siemens im Bereich Industriesoftware erweitert sich laut Unternehmensangaben durch die Akquisition um rund 11 Mrd. USD.
„Durch die Kombination der führenden wissenschaftlichen Anwendungen von Dotmatics mit den Simulationstechnologien und KI-Fähigkeiten von Siemens schaffen wir die erste KI-gestützte digitale Verbindung von der Forschung bis zur Produktion in den Life Sciences“, erklärte Siemens-CEO Roland Busch. Auch Cedrik Neike, CEO der Digital Industries bei Siemens, betonte: „Wir bringen unsere Erfolgsformel aus der diskreten Fertigung nun in die Life Sciences – für die nächste Welle an Innovation und Effizienz“.