Kommentar
07:15 Uhr, 12.01.2026

SENTIX - Die Bären werden knapp

Der chinesische Aktienmarkt weist derzeit das stabilste mittelfristige Grundvertrauen unter den großen Anlageregionen auf.

Anleger unterscheiden China klar von anderen Märkten und bewerten die Perspektiven deutlich eigenständiger. Diese differenzierte Sicht spricht für eine vergleichsweise robuste strategische Haltung. Entsprechend bleibt China im globalen Vergleich ein relativer Stabilitätsanker.

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Weitere Aufwärtschancen sinken

  • Der anhaltende Kursanstieg hat die Bären am US-Aktienmarkt weitgehend aus dem Markt gedrängt, ihr Anteil liegt nur noch bei rund 15%. Gleichzeitig bleibt eine euphorische Hausse aus, stattdessen wächst der Anteil neutral gestimmter Anleger, was auf zunehmende Verunsicherung hindeutet. Diese Irritation spiegelt sich auch im strategischen Grundvertrauen wider, denn die mittelfristigen Erwartungen sind zuletzt deutlich gefallen. Bei Aktien auf Rekordniveaus baut sich damit erneut eine spürbare kognitive Dissonanz auf, eine Konstellation, die stark an das Vorjahr erinnert.

  • Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt ist nach dem Überschreiten der Marke von 25.000 Punkten im DAX ausgesprochen positiv, fast schon zu positiv für weiteres kurzfristiges Kurspotenzial. Saisonale Faktoren sprechen in den kommenden zwei Wochen eher gegen zusätzliche Gewinne, zumal es an starkem strategischem Kaufinteresse fehlt. Vor allem institutionelle Investoren bleiben bei den mittelfristigen Aussichten zurückhaltend, auch wenn sie ihre Portfolios zum Jahresstart etwas optimistischer justiert haben. Insgesamt liefern die Sentix-Daten weder von institutioneller noch von privater Seite überzeugende neue Kaufimpulse.
  • Eine Woche nach den Ereignissen in Venezuela hat sich die Anlegerhaltung gegenüber Öl spürbar eingetrübt, das strategische Grundvertrauen ist um mehr als 10 Prozentpunkte gefallen. Damit schwindet das mittelfristige Vertrauen in steigende Preise deutlich. Allerdings ist die Positionierung bereits sehr defensiv, was den Abwärtsdruck begrenzt. Im Vergleich zu einer zuvor bullischen Ausrichtung wirkt die aktuelle Stimmungslage daher weniger belastend für den Ölpreis.

Fazit: Nach einem extrem positiven Jahresstart wird die Luft zunehmend dünner. Die Bären haben sich fast vollständig aus dem Markt verabschiedet. Zuletzt war das Sentiment in Sachen Markttiming aber nur wenig hilfreich. Anleger sollten dennoch die Augen offenhalten. Die Ertragssaison, die kommende Woche mit den US-Großbanken startet, und vor allem der Ausblick werden maßgeblich die Kurse beeinflussen.

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