SENTIX - Das Grundvertrauen in Silber rutscht deutlich ab
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Erwähnte Instrumente
- SilberKursstand: 93,230 $/oz. (JFD Brokers) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
- Silber - WKN: 965310 - ISIN: XC0009653103 - Kurs: 93,230 $/oz. (JFD Brokers)
Das Grundvertrauen bleibt derweil bereits im Vorfeld gedämpft, Investoren erkennen weniger positive Aussichten. Das wird sich nach den Aussagen von Trump kaum verbessern.
Die vollständige Sentimentanalyse von sentix, inklusive aller Charts, sowie Zugriff auf weitere Tools und Informationen erhalten aktive Umfrageteilnehmer unter https://www.sentix.de
Gold und Silber erleiden Vertrauenseinbruch
- Die sentix-Daten zeigen für US-Aktien im Vergleich zu US-Indikatoren wie dem AAII eine deutlich skeptischere Anlegerstimmung, mit wenigen Bullen und vielen Neutralen. Zudem hat sich erneut eine negative Sentimentdivergenz aufgebaut, ein ungünstiges Umfeld für steigende Kurse. Auch mittelfristig fehlt es an Vertrauen und nachhaltigem Kaufinteresse. Da die Investoren gleichzeitig nicht unterinvestiert sind, gibt es keinen sentimentgetriebenen Aufwärtshebel.
- In Deutschland hellt sich das Grundvertrauen zwar leicht auf, bleibt insgesamt aber auf einem schwachen, neutralen Niveau. Auffällig ist, dass Profis und Privatanleger die Lage gleichermaßen verhalten einschätzen, ein Mangel an klarer Überzeugung. Der Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen unterstreicht die relative Schwäche des Setups, da sich der Markt näher an der Verkaufs- als an der Kaufzone bewegt. Zusätzlich belastet eine negative, sentimentgetriebene Divergenz das Gesamtbild.
- Bei Silber ist die Lage trotz einer weiterhin moderaten Positionierung der Anleger angespannt, da das strategische Grundvertrauen deutlich eingebrochen ist. Damit wird es im laufenden Zyklus zunehmend schwierig, das magische, dreistellige Kursziel zu erreichen. Zwar liefert das Saisonmuster noch für rund fünf Wochen Rückenwind, doch dieser Effekt verliert rasch an Kraft. Ab Februar beginnt sich das bullische Zeitfenster spürbar zu schließen.
- Auch bei Gold ist das strategische Grundvertrauen deutlich zurückgegangen, was die Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen erhöht. Vergleichbare Verschlechterungen des Grundvertrauens waren im April und Oktober 2025 Vorboten von Korrekturen. Entlastend wirkt jedoch, dass die Marktpositionierung im Verhältnis zum Grundvertrauen nicht überdehnt ist. Dadurch bleibt das Rückschlagpotenzial begrenzt, auch wenn das kurzfristige Risiko zugenommen hat.
Fazit: Die Edelmetalle haben eine fantastische Rally durchlaufen. Ein paar Gewinnmitnahmen und eine Korrektur über einige Wochen oder auch Monate würden da sicherlich nicht schaden. Auffällig bleibt: Anleger sind trotz Hype nicht überinvestiert. D. h., Korrekturen bieten dann auch neue Chancen. Ein großes Top ist bis jetzt nicht zu erkennen.

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