SENTIX - Beim Gold steigen die antizyklischen Chancen
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Erwähnte Instrumente
- Brent Crude Öl - WKN: 967740 - ISIN: XC0009677409 - Kurs: 114,729 $/bbl. (GBE brokers)
Im Gegenzug erhöhen die Profis ihre Anleihepositionierung wieder etwas. Dahinter dürften Käufe langlaufender Anleihen stehen, deren Attraktivität ebenfalls gestiegen ist.
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Klare Signale bleiben aus
- Das sinkende strategische Grundvertrauen belastet US-Aktien, die Stimmungslage deutet jedoch eher auf eine vorübergehende Schwäche als auf eine größere Korrektur hin. Von der positiven Saisonalität profitiert bislang vor allem der gleichgewichtete S&P 500, während der klassische Index und Technologiewerte zurückbleiben. Halbleiteraktien könnten mit ihrer jetzt beginnenden positiven Saisonphase kurzfristig die fehlende Unterstützung liefern.
- Das mittelfristige Grundvertrauen in deutsche Aktien nimmt ab; Profis bleiben zwar zuversichtlicher als Privatanleger, sind aber deutlich defensiver positioniert. Der Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen fällt angesichts der stärkeren Stimmungseintrübung leicht zurück, hat die konträre Kaufzone jedoch noch nicht erreicht.
- Stimmung und strategisches Grundvertrauen beim Gold sinken, doch die stärker zunehmende kurzfristige Angst lässt den Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen auf ein Niveau fallen, das Erholungschancen signalisiert. In den bislang nur drei vergleichbaren Fällen lag Gold acht Wochen später jeweils höher, im Durchschnitt um 5,8 %.
- Steigende Brent-Preise verbessern die kurzfristige Stimmung, während die Anleger mittelfristig skeptisch bleiben. Der deutlich steigende Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen signalisiert deshalb für die kommenden Wochen eher sinkende Ölpreise.
Fazit: Bei westlichen Aktien mahnen sinkendes Grundvertrauen und defensive Profis zur Vorsicht, während saisonaler Rückenwind in den USA und eine mögliche Bodenbildung in China Chancen eröffnen. Gold bietet aus Stimmungssicht Erholungspotenzial, bei Öl drohen dagegen Rückschläge, während langlaufende Euro-Anleihen wieder stärker gefragt sind.

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