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08:30 Uhr, 27.03.2026

Sentiment als unterstützender Faktor?

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Sentiment als unterstützender Faktor?

Regelmäßig lassen wir an dieser Stelle unsere objektive Auswertung mit Hilfe des „HSBC Trendkompass“ in unsere Analysen einfließen. Von den deutschen „blus chips“ befinden sich lediglich noch 4 Werte in einem stabilen kurz- und langfristigen Aufwärtstrend. Bei den ausländischen Titeln fällt die Ausbeute sogar noch schwächer aus. Per Saldo sind das schon sehr niedrige Werte, die antizyklische Handlungen begünstigen. Dazu passt auch die Börsenstimmung in den USA. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) verharrt der Anteil der skeptischen US-Privatanleger im Bereich der 50 %-Marke – ebenfalls ein sehr hoher Wert. Nach diesem Ausflug in die Sentiment-Analyse noch einige charttechnische Fakten. Der DAX® ist gestern mit einem Aufwärtsgap (22.731 zu 22.816 Punkte) in den Handel gestartet. Fortan testete das Aktienbarometer die Schlüsselzone aus den Tiefpunkten bei gut 22.900 Punkten. Dieses Level definiert einen wichtigen Taktgeber in Sachen Aufwärtsreaktion. In diesem Kontext sind auch die Tageshochs bei 21.176/21.178/21.180 Punkten zu nennen. Für eine wirkliche Verbesserung müssten diese Hürden überwunden werden.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

200-Tage-Linie als Sprungbrett?

Zuletzt hatten wir beim Goldpreis immer wieder die Bedeutung der Haltezone aus dem ehemaligen Rekordhoch vom Herbst vergangenen Jahres und dem Fibonacci-Bündel aus zwei unterschiedlichen Retracements bei rund 4.400 USD hervorgehoben. Zu Wochenbeginn musste das Edelmetall diese Bastion temporär aufgeben und es kam zu einer Belastungsprobe der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.107 USD). Den langfristigen gleitenden Durchschnitt hat der Goldpreis dann für ein dynamisches „reversal“ und die Ausbildung eines klassischen „Hammer“-Umkehrmusters genutzt. Die eingangs erwähnte Schlüsselunterstützungszone wurde somit nur kurzfristig unterschritten. Als zusätzlicher Mutmacher dient die Rückkehr in die Bollinger Bänder (unteres Band akt. bei 4.317 USD). Per Saldo dürfte der Goldpreis zunächst das Schlimmste überstanden haben. Die nächsten Erholungsziele definieren jetzt das Tief vom 17. Februar bei 4.841 USD sowie die horizontalen Hürden im Umfeld der 5.000er-Marke. Eine enge Absicherung auf Basis der o. g. Haltezone bei rund 4.400 USD sichert gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

Gold (Weekly)

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradingview² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Gold

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal²

Schiebezone mutiert zum Top

Gerade noch rechtzeitig hatten wir bei der Alphabet-Aktie auf die bestehende „make or break“-Situation hingewiesen. Hintergrund war die vorangegangene Seitwärtsphase seit November 2025. Als Signalzone auf der Unterseite definierten wir die horizontalen Unterstützungen bei 294/292 USD – verstärkt durch ein Fibonacci-Retracement (293,42 USD). Diese Bastion steht jetzt massiv unter Druck, was die Gefahr der Ausbildung einer nicht ganz idealtypischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation erhöht (siehe Chart). Rein rechnerisch hält die obere Umkehr ein Abschlagspotenzial von gut 55 USD bereit. Doch zumindest eine Belastungsprobe der 200-Tage-Glättung (akt. bei 262,29 USD) sollten Anlegerinnen und Anleger einkalkulieren. Um die angespannte Chartsituation zu verbessern, müsste der Technologietitel indes möglichst schnell die o. g. ehemalige Schlüsselunterstützung zurückerobern. Deren Bedeutung wird noch zusätzlich durch die jüngste Abwärtskurslücke (297,10 USD zu 298,03 USD) zementiert. Entsprechend ist diese Zone als Absicherung von Shortengagements prädestiniert.

Alphabet Class C (Daily)

Chart Alphabet Class C

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Alphabet Class C

Chart Alphabet Class C

Quelle: LSEG, tradesignal²

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