RTX profitiert von Aufrüstungswelle und Luftfahrtboom
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Während geopolitische Konflikte die Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnik auf historische Höchststände treiben, kämpfen Fluggesellschaften weltweit weiterhin um knappe Flugzeuge und Antriebssysteme. Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern steht damit an einer seltenen Schnittstelle zweier langfristiger Megatrends.
Auf der Bernstein Strategic Decisions Conference zeigte sich Konzernchef Christopher Calio entsprechend selbstbewusst. Die Nachfrage sei sowohl im zivilen als auch im militärischen Geschäft außergewöhnlich stark, die Jahresprognose bleibe unverändert auf Kurs. Mit einem Auftragsbestand von 271 Mrd. USD verfügt RTX inzwischen über den größten Auftragspuffer seiner Unternehmensgeschichte. Der Konzern erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz von mehr als 90 Mrd. USD.
RTX vereint mit Pratt & Whitney, Collins Aerospace und Raytheon drei Marktführer unter einem Dach. Collins ist auf zahlreichen Wachstumsplattformen wie Airbus A320neo, Boeing 737 MAX, Boeing 787 und Airbus A350 vertreten. Pratt & Whitney verfügt allein beim Getriebefan-Triebwerk GTF über einen Auftragsbestand von rund 8.000 Triebwerken. Raytheon wiederum profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Patriot-Systemen, Tomahawk-Marschflugkörpern und modernen Luftverteidigungslösungen.
