Ölmarkt startet stabil in die Woche
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Die Ölpreise haben sich am Montagmorgen kaum bewegt: Ein Barrel Brent zur Oktober-Lieferung lag bei rund 88,46 US-Dollar, die Notierungen pendelten zuletzt überwiegend zwischen 87 und 89 US-Dollar.
Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und Iran belastet die Stimmung. Nach Ankündigungen rund um die Straße von Hormus, ausbleibenden Fortschritten beim Atomdossier sowie einer seit Monaten andauernden Seeblockade iranischer Häfen stellt Washington weitere wirtschaftliche Maßnahmen und kurzfristig neue Sanktionen in Aussicht; die Chancen auf neue Gespräche gelten als gering.
In der Straße von Hormus wurden zuletzt weitere Schiffe attackiert, darunter Tanker mit Verbindungen zur Abu Dhabi National Oil Co. Dennoch verschiffen Produzenten aus dem Nahen Osten weiterhin große Mengen Rohöl aus dem Persischen Golf. Laut Kreisen übertreffen die Exporte die Marktschätzungen von vier Millionen Barrel pro Tag.
„Die Drohung beispielloser Maßnahmen zur wirtschaftlichen Isolation Irans, eine unbefristete Seeblockade und erneute Angriffe auf Tanker erhöhen das Risiko weiterer Angebotsausfälle“, sagte Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin bei Saxo Markets. Zugleich begrenzen eine schwache Nachfrage und anhaltend hohe Exporte aus dem Golf eine stärkere Preisrally.
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