Ölpreise steigen weiter – Seeverkehr in der Straße von Hormus bleibt gefährdet
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Brent zur Lieferung im Oktober kletterte im frühen Handel kurz über 90 US-Dollar je Barrel, zuletzt lag der Preis bei 89,47 Dollar und damit rund 0,5 Prozent über dem Vortag. Seit Wochenbeginn hat sich Brent um mehr als fünf Dollar je Barrel verteuert.
Haupttreiber bleibt die Lage im Nahen Osten. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Kriegs ist nicht in Sicht, und die Öltransporte aus dem Persischen Golf durch die Straße von Hormus sind weiterhin beeinträchtigt. Durch die faktisch blockierte Meerenge fahren nur wenige Handelsschiffe; Berichte sprechen von anhaltenden Angriffen und Schikanen durch iranische Kräfte sowie dem Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Der Schiffsverkehr bleibt entsprechend reduziert.
Der jüngste Anstieg zeigt, dass die Märkte einer raschen Entspannung kaum trauen. Zugleich zapfen Industriestaaten weiter ihre Reserven an. Der Abbau globaler Lagerbestände könnte den Brent-Preis in Richtung 100 Dollar pro Barrel treiben.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
