Analyse
14:02 Uhr, 09.07.2026

RHEINMETALL nach dem NATO-Gipfel: Wenn das Rüstungsgeld an den Panzern vorbeifließt

Das frische Geld der Allianz fließt zunehmend in Luftverteidigung, weitreichende Präzisionswaffen, Drohnen und Aufklärung, und weniger in klassische Landsysteme. Dort verdient Rheinmetall aber einen erheblichen Teil seines Geldes.

Der Gipfel bestätigte, was sich seit Monaten abzeichnet: Kampfpanzer stehen im Beschaffungsplan der NATO-Staaten nicht mehr ganz oben. Schützenpanzer und die breitere "Arminius"-Flotte bleiben relevant, rangieren in der Prioritätenliste aber hinter Abstandswaffen, Überwachung, Luftverteidigung und Marine. Panzer steuern nach Berechnung der Analysten von mwb Research rund 20 % zum operativen Ergebnis bei, das der Rheinmetall-Konzern für 2030 in Aussicht stellt.

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