Preise für Gold und Silber schwanken stark
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An den Edelmetall-Märkten geht es nach einer Erholung der vergangenen Tage wieder abwärts. Der Preis für eine Feinunze Gold gab im frühen Handel bis zu dreieinhalb Prozent nach, konnte sich zuletzt aber etwas erholen. Mit 4.925 Dollar lag der Goldpreis knapp ein Prozent unter dem Niveau vom Mittwochabend und rund zwölf Prozent unter dem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar, das erst vor einer Woche erreicht wurde. Seitdem schwankt der Goldwert stark.
Am Montag fiel der Goldpreis auf fast 4.400 Dollar, erholte sich danach jedoch deutlich. Die Handelsspanne der letzten Tage betrug fast 1.200 Dollar, also rund zwölf Prozent um die 5.000-Dollar-Marke, die der Goldpreis erstmals Anfang letzter Woche überschritt.
Noch drastischer waren die Schwankungen beim Silberpreis. Nach einem Rekordhoch von fast 122 Dollar fiel der Preis am Montag auf weniger als 72 Dollar. Am Donnerstag gab der Silberpreis im frühen Handel um bis zu 17 Prozent nach. Am Vormittag sank der Preis für eine Feinunze Silber um neun Prozent auf 80,50 Dollar.
Trotz der Verluste seit dem Rekordhoch liegt Silber im Jahresverlauf noch zwölf Prozent im Plus, nachdem es sich 2025 um fast 150 Prozent verteuert hatte. Auch Gold liegt im Vergleich zu Ende 2025 trotz der jüngsten Turbulenzen immer noch zweistellig im Plus, nachdem der Preis im vergangenen Jahr bereits um 65 Prozent gestiegen war.
Die deutlichen Gewinne von Gold und Silber seit Ende 2024 sind vor allem auf die vielen Krisen weltweit zurückzuführen. Edelmetalle gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.
Nach der monatelangen Rally kam es am vergangenen Freitagnachmittag zu einem massiven Abverkauf. Ein Faktor dafür waren die Kursbewegungen beim US-Dollar. Da Gold überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, führen fallende Dollar-Notierungen meist zu Gewinnen am Goldmarkt und umgekehrt. Eine Abwertung der US-Währung macht Gold für Anleger, die in anderen Währungen wie dem Euro rechnen, lukrativer.
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