Analyse
12:41 Uhr, 17.06.2024

PORSCHE - Akute Crash-Gefahr! Halten wenigstens die langfristigen Abwärtsziele?

Die Verkaufswelle, die die Porsche-Aktie seit April fest im Griff hat, erreicht aktuell bereits zwei bekannte übergeordnete Abwärtszielmarken. Darunter dürfte der nächste zweistellige Einbruch folgen.

Erwähnte Instrumente

  • Porsche AG Vz
    ISIN: DE000PAG9113Kopiert
    Kursstand: 70,160 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Porsche AG Vz - WKN: PAG911 - ISIN: DE000PAG9113 - Kurs: 70,160 € (XETRA)

So verheißungsvoll das Jahr für die Porsche-Aktie mit der Trendwende am Kursziel bei 71,41 EUR begonnen hatte, so gewaltig dürfte die Ernüchterung nach der Wiederaufnahme des Abwärtstrends im April jetzt ausfallen. Die Aktie hatte damals das Erholungsziel bei 94,14 EUR erreicht und war direkt wieder nach Süden abgebogen.

Wie zuletzt herausgearbeitet, hatte der dynamische Bruch der Unterstützung bei 86,60 EUR die Bären wieder auf den Plan gerufen und letztlich zum Unterschreiten des bisherigen Rekordtiefs bei 72,12 EUR geführt.

Kein Land in Sicht

Bislang konnte die Verkaufswelle der letzten Wochen direkt an die Zielmarke bei 69,00 EUR führen. Allerdings wirken die Bullen seit ihrem Erreichen am vergangenen Donnerstag alles andere als an einer großen Erholung interessiert.

Entsprechend dürfte es in Kürze auch zu Abgaben bis 65,00 - 66,50 EUR kommen. Sollte an dieser Stelle eine Gegenbewegung ebenfalls ausbleiben oder die Zone nach einer Zwischenerholung unterschritten werden, ist davon auszugehen, dass zunächst das 423,6%-Extensionsniveau der ersten Verkaufswelle aus dem Frühsommer 2023 bei 62,97 EUR angesteuert wird.

Bodenbildung bei 57,50 - 59,40 EUR?

Ein Hoffnungsschimmer: Unterhalb der Marke wäre dann mit einer Trendwende im Bereich der übergeordneten Kursziele des großen Abwärtstrends und der Verkaufswelle seit April bei 57,50 bis 59,40 EUR zu rechnen. Gleichzeitig würde man mit einer Erholung ausgehend von diesem Zielcluster auch einen weiteren drastischen Abverkauf in Richtung 48,00 EUR verhindern.

Von einer direkten Umkehr oder einem Signal für ein vorzeitiges Ende der Baisse ist die Aktie weit entfernt. Hierzu müssten die Anteile des Autobauers über 74,50 EUR ausbrechen und später auch das Zwischenhoch bei 78,20 EUR aus dem Weg räumen.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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