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10:28 Uhr, 13.09.2011

Philips setzt beim Sparen noch einen drauf

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London (BoerseGo.de) - Der Siemens-Rivale Philips hat sein angekündigtes Sparprogramm deutlich ausgeweitet. Die Einsparziele wurden von 300 Millionen Euro auf nun 800 Millionen Euro heraufgesetzt. Das Programm solle bis 2014 abgeschlossen sein, sagte Vorstandschef Frans van Houten auf einem Investorentag in London. Gespart werden soll in der Verwaltung, im IT-Bereich, Personalwesen und im Immobilienmanagement des Konzerns.

Im zweiten Quartal 2011 stand bei den Niederländern unterm Strich ein Fehlbetrag von 1,35 Milliarden Euro in den Büchern. Das nach der Zahlenvorlage vorgestellte Kostensenkungsprogramm ist eine Reaktion auf Konjunktureintrübung und hohe Abschreibungen.

Die Ziele beim Umsatzwachstum und bei der Rendite hat Konzernchef van Houten indes nicht angerührt. So soll bis 2013 ein jährliches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent erreicht werden. Beim operativen Gewinn auf Basis EBITA sollen es nach wie vor zehn bis zwölf Prozent sein.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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