OKTA setzt auf KI-Agenten statt auf reines Umsatztempo
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Das ist die wichtigste Botschaft aus dem Gespräch auf der Needham-Konferenz und zeigt, wie schnell das Thema vom Zukunftsbild in die Einkaufslisten großer Unternehmen rutscht.
Okta wächst dabei weiterhin solide, aber ohne jegliche Euphorie. Im jüngsten Quartal stieg der Umsatz um 12 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig kletterten die vertraglich zugesagten, künftig noch zu liefernden Leistungen deutlich schneller: die gesamten offenen Auftragsbestände (RPO) um 17 %, der kurzfristig fällige Teil (CRPO) um 13 %. Für Laien heißt das: Der Umsatz zeigt, was bereits abgerechnet wurde. RPO und vor allem CRPO zeigen, was Kunden schon unterschrieben haben und was in den kommenden Monaten und Jahren voraussichtlich als Abo-Umsatz hereinkommt. Weil 98 % der Erlöse bei Okta aus Abonnements stammen, hält Investor-Relations-Chef David Anhalt CRPO für den besseren "Blick nach vorn“.
Okta entwickelt Software, mit der Unternehmen steuern, wer auf welche digitalen Systeme zugreifen darf. Die Plattform sorgt dafür, dass Mitarbeitende, externe Partner und zunehmend auch KI-Programme nur die Berechtigungen erhalten, die sie tatsächlich benötigen. Ziel ist es, IT-Systeme sicher zu nutzen, ohne Abläufe unnötig zu verkomplizieren.
