OKLO-Aktie explodiert nach großem Deal mit META
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- Oklo Inc. - WKN: A3CUTU - ISIN: US02156V1098 - Kurs: 97,600 $ (NYSE)
Mit diesem Ansatz treibt das US-Unternehmen nun eines der ambitioniertesten privaten Nuklearenergieprojekte der USA voran. Gemeinsam mit Meta Platforms plant Oklo einen bis zu 1,2 GW starken Nuklear-Campus im Pike County im Bundesstaat Ohio. Die Vereinbarung sieht vor, dass Meta Strom im Voraus bezahlt und damit die frühe Projektentwicklung sowie die Beschaffung von Nuklearbrennstoff finanziert. Für Oklo erhöht das die Planungssicherheit erheblich und bringt das erste großskalige Aurora-Kraftwerksprojekt des Unternehmens in greifbare Nähe.
Finanzierung sichert frühe Projektphase
Zwar nannten die Unternehmen keine finanziellen Details, doch ist die wirtschaftliche Bedeutung klar: Meta stellt Kapital für Phase 1 des Projekts bereit und ermöglicht Oklo damit, die Standortentwicklung sowie erste Beschaffungsmaßnahmen vorzuziehen. Der geplante Campus soll schrittweise ausgebaut werden und langfristig bis zu 1,2 GW saubere Grundlast liefern.
Oklo-Chef Jacob DeWitte spricht von einem Wendepunkt für das Unternehmen. Aus einer Vision werde jetzt ein konkretes Infrastrukturprojekt, das über Jahre hinweg Investitionen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen nach Südohio bringen könne. Die Vereinbarung mit Meta sei ein entscheidender Schritt, um fortschrittliche Kernenergie aus dem Konzeptstadium in die Umsetzung zu bringen.
Die Wahl des Standorts ist kein Zufall. Ohio liegt im Netzgebiet der PJM Interconnection, einem der größten Stromverbünde Nordamerikas, und verfügt über eine leistungsfähige Übertragungsinfrastruktur. Damit wird der Bundesstaat zunehmend attraktiv für energieintensive Anwendungen wie Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Meta will den geplanten Nuklearstrom unter anderem für seine Rechenzentren und den KI-Supercluster in New Albany nutzen.
Der Baustart für vorbereitende Maßnahmen und Standortuntersuchungen ist für 2026 vorgesehen. Die erste Ausbaustufe könnte bereits 2030 ans Netz gehen. Bis 2034 soll die Leistung schrittweise auf das volle Zielniveau anwachsen. In der Bauphase rechnen die Projektpartner mit Tausenden Arbeitsplätzen, hinzu kommen langfristige Stellen im Betrieb der Anlagen.
Meta-Energiemanagerin Urvi Parekh sieht in dem Projekt einen Baustein für eine resiliente Energieversorgung. Investitionen in grundlastfähige Kernenergie seien notwendig, um den rasant steigenden Strombedarf durch künstliche Intelligenz und digitale Dienste nachhaltig zu decken. Gleichzeitig stärke das Projekt die technologische Führungsrolle der USA im Energiesektor.
Fazit: Für Oklo ist das ein großer Schritt Richtung Umsatz und später auch einmal Ertrag. Bislang rechnen Analysten mit ersten Umsätzen in Richtung 2028 bei dem Unternehmen. Eventuell gehen jetzt schon früher erste "echte Zahlen" durch die Bücher. Dennoch: Die Oklo-Aktie ist weiterhin ein spekulativer Zockerwert, wenn jetzt auch mit Meta im Hintergrund.
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