Kommentar
11:53 Uhr, 25.01.2026

ARK Big Ideas 2026: KI, Robotik & Co. – die wichtigsten Trends für dein Depot!

Erwähnte Instrumente

Kaum ein Report sorgt an den Finanzmärkten jedes Jahr für so viel Aufmerksamkeit wie der Big Ideas Report von ARK Invest. Gründerin Cathie Wood skizziert darin, welche Technologien aus ihrer Sicht das kommende Jahrzehnt prägen – und welche Branchen vor einer grundlegenden Neubewertung stehen. Der Report ist weniger Marktkommentar als Zukunftsstudie: langfristig gedacht, datengetrieben und bewusst zugespitzt.

In dieser Goldesel Topstory bereiten wir die wichtigsten Aussagen des ARK Big Ideas 2026 mundgerecht auf. Wir erklären die zentralen Thesen des Reports, ordnen Chancen und Risiken ein – und zeigen anschließend an sechs ausgewählten Zukunftsbranchen, wie man diese Trends konkret spielen kann.

ARK Big Ideas 2026: Die Kernpunkte

Der ARK Big Ideas Report 2026 versteht technologische Innovation nicht als Abfolge einzelner Trends, sondern als sich gegenseitig verstärkendes System. ARK spricht in diesem Zusammenhang von der „Great Acceleration“ – einer Phase, in der technologische Durchbrüche immer schneller aufeinander aufbauen und bestehende Marktstrukturen fundamental verändern.

Im Kern identifiziert ARK mehrere übergeordnete Entwicklungen, die den Wandel antreiben:

  • Künstliche Intelligenz als Basistechnologie: KI ist laut ARK der zentrale Katalysator nahezu aller Innovationsfelder. Sinkende Inferenz- und Trainingskosten ermöglichen neue Anwendungen – von autonomen Agenten über Robotik bis hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen.
  • Rasanter Kostenverfall: Rechenleistung, Sensorik, Batterien und Automatisierung werden deutlich schneller günstiger als in früheren Technologiezyklen. Das beschleunigt die Marktdurchdringung neuer Technologien.
  • Technologische Konvergenz: Autonome Systeme, Robotik, Logistik, Energie und Software wachsen zusammen. Innovation entsteht zunehmend an den Schnittstellen mehrerer Technologien – nicht innerhalb einzelner Branchen.
  • Strukturelle Marktverschiebungen: ARK erwartet tiefgreifende Veränderungen in bestehenden Industrien. Ganze Wertschöpfungsketten könnten neu verteilt werden, mit klaren Gewinnern und Verlierern.
  • Langfristiger Anlagehorizont: Der Report ist bewusst auf Zeiträume von fünf bis zehn Jahren ausgelegt. Kurzfristige Schwankungen und hohe Volatilität werden als Begleiterscheinung disruptiver Innovation akzeptiert.

Wir von Goldesel haben sechs Zukunftsbranchen näher betrachtet und jeweils ausgewählte Aktien identifiziert, die von diesen Trends profitieren könnten und die wir aktuell spannend finden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Sechs Zukunftsbranchen aus dem ARK-Report – mit ausgewählten Aktien

Robotics

ARK beschreibt Robotik als einen Technologiewechsel weg von spezialisierten Industrierobotern hin zu generalisierten, verkörperten KI-Systemen, insbesondere humanoiden Robotern. Laut ARK könnte Automatisierung dadurch ein jährliches Umsatzpotenzial von rund 26 Billionen USD erreichen, verteilt auf industrielle Anwendungen und Haushaltsrobotik. Grundlage dieser Einschätzung ist die Annahme, dass Automatisierung nicht mehr nur strukturierte Prozesse ersetzt, sondern zunehmend offene, vielseitige Aufgaben übernehmen kann.

Der Report zeigt zugleich, dass humanoide Roboter um ein Vielfaches komplexer zu betreiben sind als Robotaxis – unter anderem wegen höherer Anforderungen an Beweglichkeit, Wahrnehmung, Anpassungsfähigkeit und Fehlertoleranz. Dennoch argumentiert ARK, dass Fortschritte bei KI-Modellen diese Komplexität erstmals beherrschbar machen könnten. Gleichzeitig weist ARK darauf hin, dass die heutige Roboterdichte in den meisten Industrien noch weit unter dem technisch möglichen Niveau liegt, was den aktuellen Automatisierungsgrad als vergleichsweise früh darstellt.

Diese Aktie könnte profitieren

Tesla ist einer der großen Profiteure des Trends hin zu generalisierbarer, humanoider Robotik. Während viele Wettbewerber weiterhin auf spezialisierte Automatisierungslösungen setzen, zielt Tesla mit Optimus genau auf das im Report beschriebene Szenario ab: flexible Roboter, die offene, nicht vorab definierte Aufgaben übernehmen können. ARK hebt Skalierung, Kostenkontrolle und Systemintegration als entscheidende Voraussetzungen hervor – Felder, in denen das Unternehmen von CEO Elon Musk durch eigene KI-Modelle, Recheninfrastruktur, Chips und industrielle Fertigung eine Sonderstellung einnimmt.

Chart

Die Tesla-Aktie ist zuletzt an einer Widerstandszone um das alte Allzeithoch abgeprallt – der Bereich bei etwa 500 USD dient weiterhin als Deckel auf der Aktie. Der Rücksetzer in die Unterstützungszone zwischen 412 und 426 USD wurde aber direkt wieder gekauft. Negativ ist, dass die Aufwärtstrendlinie seit dem April-Tief gebrochen wurde.

Autonomous Vehicles

Im Report gelten autonome Fahrzeuge vor allem als Kostenrevolution. In den Modellrechnungen des Reports sinken die Kosten pro Meile von heute rund 2,80 USD bei menschlich gefahrenen Ride-Hail-Diensten auf langfristig etwa 0,25 USD bei Robotaxis. Diese Differenz sieht ARK als entscheidenden Hebel dafür, dass autonome Mobilität Marktanteile von Uber, Lyft und dem privaten Autobesitz übernehmen kann.

Für das Jahr 2030 skizziert ARK ein Szenario, in dem Robotaxi-Ökosysteme rund 34 Billionen US-Dollar an Unternehmenswert erreichen könnten, wobei der Großteil der Wertschöpfung bei den Technologieplattformen liegt. Bereits etwa 140.000 Robotaxis würden laut Report ausreichen, um das heutige Ride-Hail-Volumen in US-Städten abzudecken, langfristig wären für den Großteil aller urbanen Fahrten rund 24 Millionen Fahrzeuge nötig – weniger als 10 % des heutigen US-Fahrzeugbestands. Auffällig ist laut ARK der deutliche Datenvorsprung von Tesla.

Diese Aktie könnte profitieren

Uber: ARK differenziert zwischen Autoherstellern, autonomen Technologieplattformen und Fleet Operators/Lead Generators – und verortet Uber eindeutig in der letzten Kategorie. Während Fahrzeughersteller und Technologieanbieter die Hardware und Autonomie liefern, sieht ARK den größten Hebel für Lead Generators in Nachfrage, Auslastung und Zugang zu Endkunden. Uber bringt genau diese Faktoren mit: eine globale Nutzerbasis, etablierte Ride-Hail-Infrastruktur, Routing- und Abrechnungssysteme sowie Erfahrung im Betrieb hochfrequenter Mobilitätsnetzwerke.

Chart

Uber hat zuletzt etwas deutlicher von Allzeithoch korrigiert, konnte sich aber wieder über die Zone zwischen 81,50 und 82,60 USD schieben, die kurzzeitig unterschritten wurde. Die 50-Tagelinie deckelt den Kurs zuletzt nach oben. Es bleibt nun abzuwarten, ob die Zone erneut gebrochen wird. Dann könnten weitere Kursverluste ins Haus stehen. Über 89 USD hellt sich der Chart klar auf, sobald der Widerstand und die gleitenden Durchschnitte gebrochen werden – hier sollte man sich einen Alarm setzen.

AI Consumer Operating System

Die Art und Weise, wie wir mit digitaler Technologie interagieren, steht vor einem fundamentalen Paradigmenwechsel. KI-Modelle entwickeln sich von reinen Werkzeugen zu einer neuen Schicht des Internet-Stacks – dem KI-Betriebssystem für Konsumenten.

In dieser neuen „Agentic Era“ interagieren Nutzer weniger mit einzelnen Apps oder grafischen Oberflächen, sondern primär über natürliche Sprache mit KI-Agenten, die ihre Ziele verstehen und autonom umsetzen.

Diese Agenten komprimieren den gesamten Kaufprozess drastisch: Während eine Transaktion in der Vor-Internet-Ära etwa eine Stunde dauerte, verkürzt die KI diesen Vorgang auf gerade einmal 90 Sekunden. ARK prognostiziert, dass KI-Agenten bis 2030 über 8 Billionen USD an Online-Konsum ermöglichen könnten.

Diese Aktien könnten profitieren

Coinbase: Autonome KI-Agenten benötigen eine native digitale Infrastruktur, um Zahlungen zu leisten. Da herkömmliche Bankkonten für Software-Bots oft schwer zugänglich sind, fungiert Coinbase als entscheidender Infrastrukturgeber. Mit seinen Wallet-Lösungen ermöglicht das Unternehmen programmierbare Zahlungen in Echtzeit, die für die Skalierung der „Agentic Era“ unerlässlich sind.

Chart

Die Aktie von Coinbase befindet sich in einem klaren Abwärtstrend, der insbesondere durch die Schwäche im Kryptosektor zu erklären ist. Die Aktie steuert nun auf die Unterstützungszone zwischen 206 und 215 USD zu. Sollte dieser Bereich fallen droht ein Rücklauf bis zum April-Tief bei 150 USD.

Shopify: Als zentrale Säule des digitalen Handels ermöglicht Shopify die nahtlose Integration von KI-Agenten in bestehende Shopsysteme. Durch die Bereitstellung standardisierter Schnittstellen (APIs) sorgt das Unternehmen dafür, dass Agenten Produkte nicht nur identifizieren, sondern Transaktionen ohne manuelles Eingreifen des Nutzers direkt auf der Plattform abschließen können.

Chart

Shopify ist charttechnisch aktuell sehr spannend. Die Aktie ist auf eine Unterstützungszone zwischen 129 und 136,20 USD zurückgesetzt und reagiert aktuell auf die 200-Tagelinie. Möglicherweise kommt es noch zum Gap-Close bei 127,30 USD. Der RSI ist auch deutlich überverkauft. Zu beachten ist aber, dass der Abverkauf zuvor recht deutlich verlaufen ist – dahingehend sollte man die Positionsgröße anpassen.

Long über dem Hoch vom vergangenen Freitag bei 140,30 USD mit Stop unter 127 USD. Ziel am nächsten Widerstand zwischen 168 und 170 USD. Das vorgestellte Szenario könnte auch mit einem K.O.-Zertifikat der HSBC, WKN: HT4U3F (2,73er Hebel) umgesetzt werden.

Autonomous Logistics

Vollautonome Lieferungen sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern finden bereits millionenfach statt. Laut ARK bewegen wir uns auf eine Welt zu, in der Drohnen, rollende Roboter und fahrerlose LKWs die globale Lieferkette fundamental transformieren. Durch die Nutzung proprietärer Daten zur Sicherheitsvalidierung und Effizienzsteigerung wird Logistik so günstig wie nie zuvor.

Diese Technologie wird die Kostenstruktur drastisch verändern: Die Kosten für den Güterverkehr per LKW könnten um ca. 60 % sinken. Noch beeindruckender ist die „letzte Meile“, also bis zur Haustür, wo Liefergebühren von durchschnittlich 15 USD auf unter 1 USD pro Bestellung fallen könnten. ARK prognostiziert, dass der Umsatz mit autonomen Lieferungen bis 2030 weltweit rund 480 Milliarden USD erreichen wird.

Diese Aktien könnten profitieren

Amazon: Mit über einer Million eingesetzter Roboter in seinen Logistikzentren und der Skalierung seines Drohnen-Lieferdienstes Prime Air ist Amazon der Vorreiter bei der Automatisierung der Lieferkette. Das Unternehmen nutzt seine gewaltige Datenbasis, um die Effizienz der Zustellung kontinuierlich zu steigern.

Chart

Bei Amazon hält die Trendlinie seit Oktober zuletzt immer wieder. Die Aktie befindet sich aktuell in einem Widerstandsbereich zwischen 239 und 244 USD. Für einen Einstieg sollte man auf einen Rücksetzer zur Trendlinie oder einen Ausbruch über 250 USD warten.

Teradyne: Über seine Tochtergesellschaften wie Universal Robots ist Teradyne ein Schlüsselspieler bei der Automatisierung von Lagerhaus- und Logistikprozessen. Ihre kollaborativen Roboter (Cobots) sind essenziell, um die für autonome Logistik notwendige Backend-Infrastruktur – wie das automatisierte Beladen – zu realisieren.

Chart

Die Teradyne-Aktie ist in einem massiven Aufwärtstrend, in dem sich auch kaum relevante Zonen ergeben haben. Bei einem Test der Trendlinie oder einem Rücklauf in Richtung 192 USD könnten man sich die Aktie näher anschauen. Ein Ausbruch über 238,70 USD könnte prozyklisch spannend sein.

AI Infrastructure

Der explodierende Hunger nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz treibt eine beispiellose Investitionswelle in die digitale Infrastruktur. Laut ARK sind die Inferenz-Kosten – also die Kosten für die Nutzung trainierter KI-Modelle – im vergangenen Jahr um über 99 % gefallen. Diese dramatischen Kostenreduktionen befeuern eine explosionsartige Nachfrage: Die Nutzung von Tokens auf KI-Plattformen hat sich seit Dezember 2024 ver-25-facht.

Das spiegelt sich in massiven Investitionen wider: 2025 flossen rund 500 Milliarden USD in Rechenzentren – 2,5-mal so viel wie im Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2023. ARK prognostiziert, dass diese Investitionen bis 2030 auf etwa 1,4 Billionen USD ansteigen könnten. Dabei verschieben sich die Marktanteile: Während NVIDIA mit 85 % Marktanteil bei GPUs dominiert, holen Wettbewerber wie AMD und spezialisierte ASIC-Chips (Application-Specific Integrated Circuits) von Unternehmen wie Broadcom zunehmend auf – besonders bei der kosteneffizienten Inferenz kleinerer Modelle.

Diese Aktien könnten profitieren

AMD (Advanced Micro Devices): Während Nvidia mit 85 % Marktanteil bei KI-GPUs dominiert, hat sich AMD als ernstzunehmende Alternative etabliert. Die MI300- und MI355-Beschleuniger bieten konkurrenzfähige Performance – besonders bei der Inferenz kleinerer Sprachmodelle, wo AMD laut ARKs Analyse bei den Kosten pro Token mithalten kann. Der KI-Infrastrukturmarkt ist groß genug für mehrere Gewinner, und viele Hyperscaler diversifizieren bewusst weg von der Nvidia-Abhängigkeit.

ARK hält AMD als eine der Top-10-Positionen im ARKK-ETF mit rund 3,5 % Gewichtung. Weitere Profiteure im ARK-Portfolio sind unter anderem Taiwan Semiconductor (Auftragsfertiger für KI-Chips) sowie NVIDIA selbst, das ARK zuletzt im Januar 2026 nachgekauft hat.

Chart

Auf den Unterstützungsbereich bei 200 USD hat die AMD-Aktie zuletzt mehrfach reagiert und ist wieder bis ans Allzeithoch bei rund 268 USD gelaufen. Hier reagiert die Aktie nun allerdings. Ein Ausbruch über 268 USD oder ein Rücklauf zur Unterstützung bei 200 USD wäre spannend.

Distributed Energy

Die KI-Revolution hat einen gewaltigen Appetit auf Strom. Um den Energiehunger der Rechenzentren zu stillen, setzt ARK auf eine Kombination aus dezentraler Energieerzeugung: Solaranlagen, massive Batteriespeicher und kleine modulare Kernreaktoren (SMRs). Die gute Nachricht: Die Kosten für all diese Technologien fallen weiter.

Historisch sind Solar- und Batteriekosten mit jeder Verdopplung der installierten Kapazität steil gesunken. Nach regulatorischen Lockerungen in den USA erwartet ARK nun auch bei Kernenergie eine Rückkehr auf die frühere Kostensenkungskurve. Die Prognose ist ambitioniert: Die kumulativen globalen Investitionen in Stromerzeugung müssen sich bis 2030 auf etwa 10 Billionen USD verdoppeln. Gleichzeitig muss die installierte Kapazität von stationären Energiespeichern um das 19-fache skalieren, um den Bedarf zu decken.

ARK argumentiert, dass diese Investitionen letztlich die Stromkosten senken werden – nach 50 Jahren Stagnation könnten die US-Strompreise wieder dem sogenannten Wright’s Law folgen und mit zunehmender Skalierung fallen.

Diese Aktie könnte profitieren

Oklo: Das auf kleine modulare Kernreaktoren (SMRs) spezialisierte Unternehmen ist ein Neuling im ARK-Portfolio. SMRs gelten als vielversprechende Lösung für die Grundlastversorgung von KI-Rechenzentren, da sie CO₂-frei, kompakt und skalierbar sind. Mit der regulatorischen Unterstützung durch jüngste Executive Orders in den USA könnte Oklo von der Renaissance der Kernenergie profitieren. Weitere ARK-Investments im Energiebereich umfassen Archer Aviation (elektrische Flugtaxis mit Batterietechnologie) sowie Chargepoint (Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge).

Chart

Oklo ist auf eine Untersützung zwischen 79,50 und 86 USD zurückgelaufen, nachdem der Widerstand bei rund 115 USD zuletzt nicht überwunden werden konnte. Die 50-Tagelinie ist nun ebenfalls gefallen. Bei einem Rücksetzer zur 200-Tagelinie bei 79 USD könnte man den Einstieg suchen.

Übrigens: Auch in diesem Bereich ist Tesla ein großer Profiteur. Das Energie-Segment mit Megapack-Großspeichern und Powerwall-Heimspeichern wächst rasant. ARK sieht Tesla als zentralen Profiteur der Energiespeicher-Revolution – mit einem adressierbaren Markt von bis zu 800 Milliarden USD allein im Utility-Bereich. Die Kombination aus fallenden Batteriekosten, etablierter Produktion und Skaleneffekten verschafft Tesla einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

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Weitere wichtige Tech-Trends

Neben den großen Schwerpunkten treiben weitere Innovationen die „Great Acceleration“ massiv voran:

  • Multiomics & Programmierbare Biologie: Die Kosten für die Entschlüsselung biologischer Daten fallen rasant. Bis 2030 könnte die Sequenzierung eines kompletten menschlichen Genoms nur noch 10 USD kosten. Dies ermöglicht präzisere Diagnosen und revolutioniert die Medikamentenentwicklung durch KI-gestützte Designs.
  • Öffentliche Blockchains & Tokenisierung: Nahezu alle Geldwerte und Verträge könnten auf öffentliche Blockchains migrieren. Während Bitcoin als institutionelle Anlageklasse reift , ermöglichen Smart Contracts und Stablecoins ein transparentes, globales Finanzsystem mit minimalen Transaktionskosten.
  • Wiederverwendbare Raketen: SpaceX hat die Kosten für den Transport ins All bereits um ~95 % gesenkt. Dies öffnet die Tür für eine gigantische Satelliten-Infrastruktur, die nicht nur globales Internet ermöglicht, sondern auch Rechenleistung im Weltraum ohne die thermischen Grenzen der Erde bietet.
  • Dezentrale Energie: Um den gewaltigen Stromhunger von KI-Rechenzentren zu stillen, setzt ARK auf eine Kombination aus Solar-Großanlagen, massiven Batteriespeichern und kleinen modularen Kernreaktoren (SMRs).

Was Anleger mitnehmen sollten

ARKs Prognosen sind ambitioniert und basieren auf exponentiellen Technologiekurven, die sich historisch als schwer vorhersagbar erwiesen haben. Dennoch liefert der Report ein wertvolles Framework: Wer die Konvergenz der fünf Innovationsplattformen versteht, kann Chancen früher erkennen als der breite Markt.

Für Anleger bedeutet das konkret: Nicht nur auf einzelne Technologien setzen, sondern die Verflechtungen im Blick behalten. Ein Unternehmen wie Tesla ist gleichzeitig relevant für autonome Fahrzeuge, Robotik, Energiespeicher und KI-Infrastruktur, ein Paradebeispiel für Mehrfachexposure gegenüber konvergierenden Trends.

Genau diese Überschneidungen können in den kommenden Jahren den Unterschied zwischen durchschnittlichen und überdurchschnittlichen Renditen ausmachen – vorausgesetzt, man bringt den langen Atem mit, den disruptive Investments erfordern.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Amazon.

Transparenzhinweis: Die im Artikel vorgestellten Derivate werden durch die Redaktion ausgesucht. Wir arbeiten aber mit ausgewählten Emittenten zusammen, die mit der Goldesel Trading & Investing GmbH in einer Geschäftsbeziehung stehen. Bitte beachten Sie: Der Handel mit Derivaten ist mit einem erheblichen Risiko verbunden und kann unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

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