SECUNET - Wird Berlins Sicherheitsdesaster zum Kurstreiber?
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Denn in der Debatte taucht ausgerechnet jene Sicherheitsarchitektur auf, die zum Kernangebot des Essener Unternehmens gehört: SINA. Der Fall gibt der Aktie damit eine konkrete Fantasie. Ob daraus zusätzliche Gewinne werden, entscheidet sich allerdings erst bei der Beschaffung.
Das Ausmaß des Angriffs ist erheblich. Nach einem dpa-Bericht wurden rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte im Darknet veröffentlicht. Die Hackergruppe Rhysida hatte zuvor ein Lösegeld von rund 2 Mio. EUR gefordert. Am Sonntagabend meldete Berlin eine weitere Datenveröffentlichung, darunter Zugangsdaten. Zusätzliche Schutzmaßnahmen könnten nun die Arbeit der Bauverwaltung einschränken.
Secunet trifft diese Debatte in einer Phase kräftigen Wachstums. Im ersten Halbjahr 2026 legte der Umsatz um 19,2 % auf 204,7 Mio. EUR zu, das operative Ergebnis EBIT um 20,4 % auf 8,7 Mio. EUR. Noch stärker entwickelte sich der Auftragseingang: Er stieg um 78,7 % auf 287,4 Mio. EUR. Der Auftragsbestand erreichte Ende Juni 360,8 Mio. EUR. Die Nachfrage zieht also bereits an, unabhängig von möglichen Konsequenzen aus dem Berliner Angriff. Wir berichten an dieser Stelle regelmäßig über die Secunet-Aktie und sind im Musterdepot "Deutsche Aktien" in stock3 Ultimate zu Kursen von unter 100 EUR investiert.
