Brent klettert über 97 Dollar: Ölpreise setzen Anstieg fort
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Die Ölpreise legten am Montag weiter zu. Brent zur Novemberlieferung wurde zuletzt bei 97,36 US-Dollar je Barrel gehandelt, rund ein Prozent höher als vor dem Wochenende.
Hintergrund sind neue Gefechte zwischen den USA und dem Iran. Nach US-Angaben sank im Golf von Oman ein zuvor angegriffener iranischer Öltanker; er war nicht beladen. Zuvor hatten US-Streitkräfte drei iranische Tanker attackiert – als Reaktion auf mehrere Angriffe auf amerikanische Kriegsschiffe in der Region. Auch die Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-Kriegsschiffe.
Für zusätzlichen Auftrieb sorgt die Entscheidung mehrerer Opec+-Staaten, ihre Förderziele im Oktober unverändert zu lassen; eine Kerngruppe um Saudi-Arabien und Russland bestätigte die aktuellen Quoten.
Laut Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs, könnte Brent in einem eskalierenden Szenario bis auf 120 US-Dollar steigen. Die jüngsten Entwicklungen erhöhten das Risiko für Störungen im Schiffsverkehr.
Bereits in der Vorwoche hatten die Preise angesichts der wieder aufgeflammten Spannungen spürbar angezogen.
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