Ölpreise steigen kräftig – USA weisen iranischen Vorschlag zurück
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Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im November legte am Montagmorgen um gut 3 Prozent auf 107,51 US-Dollar zu.
Vertreter der USA und des Iran hatten am Rande der UN-Generalversammlung erstmals seit Monaten wieder Gespräche aufgenommen. Kurz darauf wurde ein neuer iranischer Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bekannt, den US-Präsident Donald Trump am Samstag ablehnte. Er rechnet dennoch mit weiteren Verhandlungen und betonte, der Iran wolle zwar ein Abkommen, jedoch nicht zu Bedingungen, die er akzeptieren würde. Zudem warf er Teheran vor, den Bogen überspannt zu haben.
Es wird bereits in Kürze mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche gerechnet. Zuletzt hatten widersprüchliche Signale aus den Verhandlungen die Ölpreise stark schwanken lassen. Seit Jahresbeginn ist der Brent-Preis um rund 75 Prozent gestiegen. Der andauernde Konflikt zwischen den USA und dem Iran geht in den achten Monat und erhöht den Inflationsdruck.
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