Ölpreise holen Verluste nach Entspannung wieder auf
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Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel ihre Verluste vom Vorabend weitgehend wettgemacht. Brent-Rohöl zur Lieferung im November verteuerte sich zuletzt um 1,95 Prozent auf 107,33 US-Dollar je Barrel.
Fehlende Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie Anzeichen für eine starke Nachfrage stützten die Notierungen. Die teilweise Wiederaufnahme der Öllieferungen über eine wichtige Pipeline Saudi-Arabiens sorgte hingegen nicht für eine Entlastung.
US-Präsident Donald Trump dementierte Berichte, wonach er eine Lockerung der Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Zugeständnisse beim Atomprogramm angeboten haben soll. In dieser Woche wollen Vermittler aus Katar und Pakistan über ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran beraten.
Saudi-Arabien hat unterdessen etwa die Hälfte der Transporte durch seine Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen. Nach Drohnenangriffen war der Betrieb Anfang des Monats zum Erliegen gekommen. Inzwischen werden über die Leitung zum Roten Meer mindestens 3,5 Millionen Barrel pro Tag befördert.
Die geopolitischen Risiken bleiben damit hoch. Zugleich geht der Markt davon aus, dass das Öl weiterhin Abnehmer und Transportwege findet. Vor dem gemeinsam von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieg war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus weitgehend ungestört. Danach stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft.
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