Ölpreise steigen weiter – Brent-Öl nähert sich 70 US-Dollar
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Die Ölpreise haben am Donnerstag erneut Höchststände seit vier Monaten erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 69,36 US-Dollar, was 96 Cent mehr als am Vortag war. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 97 Cent auf 64,18 Dollar.
Die Notierungen am Ölmarkt waren zuletzt Ende September des vergangenen Jahres so hoch. Der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee hat sich in den letzten drei Tagen um mehr als vier Dollar je Barrel verteuert.
Als wichtiger Preistreiber gelten die Drohungen der USA gegen den Iran. Die beiden Staaten sind erneut auf Konfrontationskurs. Nachdem sich die US-Drohungen zunächst gegen das harte Vorgehen der Führung in Teheran bei der Niederschlagung der Massenproteste gerichtet hatten, rückte zuletzt das iranische Atomprogramm wieder stärker in den Mittelpunkt.
Am Ölmarkt wird ein Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die ölreiche Region am Persischen Golf befürchtet. Ein US-Angriff auf den Iran könnte zu Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus führen und damit die Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten gefährden.
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