Ölpreise steigen – Konfliktgefahr um Iran treibt Notierungen
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Die Ölpreise haben am Donnerstag zugelegt. Händler verweisen vor allem auf die gestiegene Gefahr eines Konflikts zwischen Iran und den USA. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete 71,49 US-Dollar, 1,14 Dollar mehr als am Vortag. US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 1,16 Dollar auf 66,35 Dollar.
Nach den jüngsten Atomgesprächen mehren sich Hinweise auf mögliche militärische Aktionen. Berichten zufolge haben ranghohe Sicherheitsbeamte den US-Präsidenten informiert, das Militär sei kurzfristig einsatzbereit; eine endgültige Entscheidung stehe aus. Zugleich halten Iran und Russland ein gemeinsames Marinemanöver im strategisch wichtigen Golf von Oman und im nördlichen Indischen Ozean ab.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund wachsender militärischer Drohkulissen der USA statt, die einen iranischen Atomwaffenerwerb verhindern wollen. Washington verstärkte die Truppenpräsenz in der Region. Iran gilt als bedeutendes Ölförderland, was die Nervosität an den Märkten zusätzlich erhöht.
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