Nachricht
07:49 Uhr, 13.01.2026

Ölpreise steigen weiter

Erwähnte Instrumente

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel weiter zugelegt und notierten zeitweise in der Nähe ihrer Novemberhochs. Unterstützung für die Preise kommt vor allem von der Krise im Iran. US-Präsident Donald Trump plant, die Islamische Republik mit neuen Zöllen unter Druck zu setzen. Am Morgen wurde für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 64,26 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 39 US-Cent. Damit verteuerte sich das Fass für eine Sorte Brent seit Mitte vergangener Woche um mehr als vier Dollar oder sieben Prozent. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 36 Cent auf 59,86 Dollar.

Für alle Länder, die Geschäfte mit dem Iran machen, sollen mit sofortiger Wirkung Strafzölle auf Einfuhren in die USA in Höhe von 25 Prozent des Warenwerts gelten, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social erklärte. Bei Trumps Ankündigung blieb unklar, was genau seine Formulierung zu Ländern, die "Geschäfte mit dem Iran machen", umfasst. Vom Weißen Haus wurde zunächst auch kein Erlass des Präsidenten zu Zöllen veröffentlicht.

Die Zollandrohungen sorgten für einen Aufschlag bei den Ölpreisen, sagte Öl-Analyst Charu Chanana von Saxo Markets in Singapur. In welche Richtung es am Ende tatsächlich wirkt, hängt davon ab, ob die Zoll-Rhetorik in realen Zöllen mündet und wie diese die Nachfrage belasten, wenn es zu Versorgungsengpässen oder neuen Handelsstreitigkeiten kommt.

Passende Produkte

WKN Long/Short KO Hebel Laufzeit Bid Ask
Keine Ergebnisse gefunden
Zur Produktsuche

Das könnte Dich auch interessieren