Ölpreise steigen vor Ablauf von Trumps Ultimatum
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Die Ölpreise zogen am Dienstag vor dem Ablauf eines weiteren Ultimatums von US-Präsident Donald Trump im Iran-Konflikt weiter an. Brent zur Lieferung im Juni stieg im frühen Handel um 1,2 Prozent auf 111,11 US-Dollar und näherte sich dem März-Hoch von etwas über 112 Dollar; seit Kriegsbeginn verteuerte sich die Referenzsorte um mehr als 50 Prozent. WTI legte in ähnlichem Ausmaß zu.
Besonders stark sind die kurzfristigen Kontrakte: WTI zur Lieferung im Mai kostet am Morgen rund 115 Dollar – etwa 70 Prozent mehr als vor gut fünf Wochen. Da die Straße von Hormus für viele Schiffe praktisch unpassierbar ist, liegen die Preise für nahe Liefertermine deutlich über weiter in der Zukunft liegenden.
Im Fokus steht die Freigabe der Meerenge. Trumps Ultimatum läuft am Mittwoch um 2.00 Uhr ab, eine Einigung ist nicht in Sicht. Er drohte bei ausbleibender Öffnung mit der "völligen Zerstörung" iranischer Kraftwerke und Brücken; aus Teheran kam Spott. Die Straße von Hormus gilt als einer der global wichtigsten Transportwege – nicht nur für Öl, sondern auch für Flüssiggas.
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