Ölpreise ziehen deutlich an – Iran-Verhandlungen stocken
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Die Ölpreise sind am Montag angesichts stockender Gespräche zwischen dem Iran und den USA spürbar gestiegen. Brent kletterte auf 108,28 US-Dollar je Barrel und lag damit rund 2,8 Prozent über dem Freitagsschluss. US-Öl notierte zuletzt bei 95,52 Dollar.
Diplomatische Bemühungen um eine Lösung des Konflikts kommen nicht voran. Eine geplante Reise US-amerikanischer Unterhändler nach Pakistan wurde kurzfristig abgesagt; zugleich gilt ein jüngster iranischer Vorschlag als unzureichend. Die Straße von Hormus bleibt weitgehend blockiert, und die Lage im Nahen Osten ist angespannt, eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah hält nicht.
Berichten zufolge steht ein neues Angebot zur Öffnung der für den globalen Öltransport zentralen Passage im Raum, eine Bestätigung fehlt jedoch. Der Markt reagiert skeptisch, zumal zentrale Nuklearfragen bislang ungeklärt sind.
„An den Energiemärkten bleibt die Entwicklung im Nahen Osten das entscheidende Thema“, so Commerzbank-Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht. Solange keine Öffnung von Hormus absehbar ist, dürfte Brent über 100 Dollar verharren.
Hinweise auf mögliche Fortsetzung der Gespräche, darunter ein Besuch des iranischen Außenministers in Pakistan, stützten die Notierungen bislang nicht nachhaltig. Seit Wochenbeginn hat Brent um etwa 9 Dollar zugelegt. Beobachter rechnen bei anhaltendem Konflikt mit spürbaren Folgen für die Ölversorgung über einen längeren Zeitraum.
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