Ölpreise sinken aufgrund gestiegener Rohöllagerbestände
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Die Ölpreise haben am Donnerstag nachgegeben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Vormittag 69,13 US-Dollar, 27 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 16 Cent auf 64,47 Dollar.
Die Rohöllagerbestände weltweit sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit 2020 nicht mehr. Die Lagerbestände hätten um "außergewöhnliche" 477 Millionen Barrel zugelegt, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Monatsbericht. Dies spiegelt ein gewachsenes Angebot und ein nachlassendes Wachstum der Nachfrage wider. Dieser anhaltende Angebotsüberschuss belastet die Preise und dürfte laut Analysten auch im laufenden Jahr die Preisentwicklung dämpfen.
Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zu den Rohöllagerbeständen in den USA hatten die Ölpreise nicht belastet. Diese waren laut Energieministerium in der vergangenen Woche um 8,5 Millionen Barrel gestiegen, während Analysten eine Stagnation erwartet hatten.
Die Märkte beobachten weiterhin den Konflikt zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit dem Iran militärischen Schritten vorzieht. Händler befürchten jedoch, dass es zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen könnte. Die Ölpreise profitierten zuletzt immer wieder von geopolitischen Konflikten.
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