Ölpreise sinken nach Verhandlungen
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Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,88 US-Dollar, 76 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März lag bei 63,01 Dollar.
Händler beobachten die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. In Genf setzen Delegationen beider Staaten ihre Gespräche unter Vermittlung des Golfstaats Oman fort. Die indirekten Gespräche finden in der omanischen Botschaft statt. US-Präsident Donald Trump sagte, dass er indirekt in diese Gespräche involviert sei.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der USA statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste brutal niederschlagen. Trump drohte daraufhin mit militärischem Eingreifen und verstärkte die Militärpräsenz rund um den Iran. Der Iran ist ein wichtiges Ölförderland.
Zudem verhandeln hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine in der Schweiz über ein Ende des russischen Angriffskriegs. Fortschritte in beiden Konflikten könnten die Ölpreise belasten. Vor allem der Iran-Konflikt hat die Preise seit Jahresbeginn nach oben getrieben.
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