Ölpreise stabilisieren sich trotz Venezuela-Krise
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Nach den jüngsten Rückgängen infolge der US-Aktionen gegen Venezuela haben sich die Ölpreise stabilisiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet am Morgen 60,22 US-Dollar, 26 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 23 Cent auf 56,22 Dollar.
Spekulationen auf ein bald steigendes Angebot von Rohöl aus Venezuela hatten die Preise belastet. Die USA griffen nach dem US-Militäreinsatz in Caracas direkt in die Ölindustrie Venezuelas ein. Das Land soll zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl an die USA liefern, wie US-Präsident Donald Trump ankündigte.
Die staatliche Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela SA (PDVSA) verhandelt mit Washington über den Verkauf von Rohöl, orientiert am Abkommen mit Chevron, dem einzigen großen US-Ölmulti im Land. Laut "Wall Street Journal" würden die USA im Rahmen dieses Plans eine gewisse Kontrolle über PDVSA erhalten.
Mit dem US-Eingreifen in Venezuela geht auch der Konflikt zwischen den USA und China in eine neue Runde. "Die Umleitung und Umverteilung der venezolanischen Ölströme dürfte mittelfristig ein zentrales Thema sein", erklärte Vandana Hari von Vanda Insights. "Eine der am stärksten betroffenen Parteien wird dabei definitiv China sein."
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