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07:58 Uhr, 12.01.2026

Ölpreise stabil nach Anstieg – Iran und Venezuela im Fokus

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Angesichts der Zuspitzung der Lage im Iran haben die Ölpreise am Montag ihre Erholungsgewinne behauptet. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 63,44 US-Dollar, 10 Cent mehr als zuvor. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 9 Cent auf 59,21 Dollar.

Am Donnerstagmorgen hatten beide Ölsorten noch rund drei Dollar weniger gekostet, bevor die Lage im Iran weiter eskalierte. Die Massenproteste gegen das Regime gehen trotz wachsender Todeszahlen und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter.

Die EU-Außenbeauftragte ist bereit, neue Sanktionen gegen den Iran vorzuschlagen. US-Präsident Donald Trump erhöhte den Druck auf die Islamische Republik und erwägt, die Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen. Er wollte mit Elon Musk telefonieren, dessen Firma SpaceX den Dienst Starlink betreibt.

Auch die Lage in Venezuela bleibt im Blick. Trump drängte Führungskräfte von US-Ölkonzernen, sich in dem südamerikanischen Land zu engagieren. Es dürfte jedoch dauern, die marode Ölinfrastruktur Venezuelas wieder aufzubauen. Mittelfristig könnte mehr Öl aus Venezuela auf den Weltmarkt strömen.

Experten rechnen für 2025 mit einem weltweiten Überangebot, das auf die Preise drücken dürfte. Bereits 2025 waren die Preise für Öl um fast ein Fünftel gefallen, nachdem sie auch in den beiden Jahren davor gesunken waren.

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