Ölpreise stabil - Anstieg durch Iran-Eskalation
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Die Ölpreise haben sich am Freitag kaum verändert. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März fiel um sechs Cent auf 63,70 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im Februar sank um zwei Cent auf 59,17 Dollar.
In der ersten Wochenhälfte hatten geopolitische Sorgen wegen der Lage im Iran nach Protesten gegen die Führung in Teheran die Ölpreise noch kräftig nach oben getrieben. Am Mittwoch setzte eine Gegenbewegung ein, nachdem Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump die Sorgen der Anleger vor einem möglichen US-Angriff auf den Iran gedämpft hatten.
Unter dem Strich hat sich Rohöl infolge der Eskalation im Iran deutlich verteuert. Am 8. Januar, bevor sich die Lage im Iran verschärfte, kostete Brent-Öl noch rund 60 Dollar. Zwar habe das Risiko einer unmittelbaren US-Intervention gegen den Iran nachgelassen, sagte Rohstoffstrategie Warren Patterson von der ING Bank. Die Lage werde am Markt aber nach wie vor als riskant eingeschätzt.
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