Diese Fondsmanager setzen wieder auf Software- statt KI-Aktien
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Die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz hinterlassen inzwischen deutliche Spuren in den Cashflows der großen Technologiekonzerne. Auffällig ist das unter anderem auch bei Amazon. Der freie Cashflow, also der operative Mittelzufluss nach Investitionen, fiel in den zwölf Monaten bis Ende Juni auf minus 7,6 Mrd. USD. Ein Jahr zuvor hatte Amazon noch 18,2 Mrd. USD erwirtschaftet.
Das Unternehmen führt den Rückgang auf deutlich höhere Investitionen zurück. Die Nettoausgaben für Sachanlagen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 66,1 Mrd. USD. Laut Amazon entfiel ein wesentlicher Teil davon auf künstliche Intelligenz.
Für Peter Frech und Livio Arpagaus vom Quantex Global Value Fund zeigt sich hier eine Schwäche des KI-Booms, wie sie in einem Gespräch mit der NZZ erläutern. Investoren konzentrieren sich demnach zu stark auf steigende Gewinne und unterschätzen, wie viel Kapital für Rechenzentren und Chips gebunden wird. Gleichzeitig sind profitable Software- und Datenanbieter an der Börse abgestraft worden, obwohl deren Geschäfte weiter wachsen.
