Ölpreise halten Gewinne trotz neuer Spannungen im Nahen Osten
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Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum verändert und ihre Gewinne vom Vortag behauptet. Brent-Rohöl zur Lieferung im Dezember verbilligte sich zuletzt leicht um 0,24 Prozent auf 102,06 US-Dollar je Barrel.
Ein erneuter Angriff auf einen Tanker in der Straße von Hormus und Kämpfe im Jemen schürten Sorgen über mögliche Beeinträchtigungen der Energielieferungen aus der Region. Bei dem Vorfall in der wichtigen Schifffahrtsroute brach ein Feuer aus.
Im Jemen wurden zudem mehrere schwere Explosionen in der Hauptstadt Sanaa gemeldet. Berichten zufolge kam es auch in weiteren Provinzen zu Angriffen. Das Pentagon soll unterdessen zusätzliche Kriegsschiffe und eine Flugzeugträgerkampfgruppe in den Nahen Osten verlegen.
Die zunehmende militärische Präsenz verstärkt die Spekulationen über eine mögliche Verschärfung des Konflikts mit dem Iran. Der Ölmarkt gilt angesichts niedriger Lagerbestände als anfällig für einen weiteren Preisanstieg. Investoren befürchten, dass es zu Angriffen auf US-Einrichtungen oder die Energieinfrastruktur kommen könnte.
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