Ölpreise geben weiter nach
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Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel weiter nachgegeben. Der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl zur Lieferung im Dezember fiel zuletzt um rund ein Prozent auf 101,23 US-Dollar. Damit entfernte sich der Preis weiter vom Mitte September erreichten Zwischenhoch von knapp 110 Dollar. In der vergangenen Woche hatten die Erholung der Ölexporte aus der Golfregion und die Freigabe strategischer Ölreserven durch G7-Staaten belastet.
Die Opec+ will ihre Förderziele auch im November nicht anheben. Saudi-Arabien, Russland und weitere Mitgliedstaaten bestätigten damit die Produktionslimits den zweiten Monat in Folge. Saudi Aramco senkte zudem überraschend den Preis für die wichtigste saudische Ölsorte Arab Light für asiatische Kunden. Er liegt nun fünf Dollar unter dem regionalen Referenzpreis und damit auf dem niedrigsten Stand seit 2020.
Die Schiffsbewegungen in der Region haben zwar wieder zugenommen, die Risiken für die Schifffahrt bleiben nach mehreren Angriffen jedoch hoch. Zwischenfälle wurden unter anderem in der Straße von Hormus und vor der jemenitischen Küste gemeldet. Die Infrastruktur für Pipelines, Raffinerien und Verladungen gilt weiterhin als gefährdet.
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