Ölpreise fallen weiter – Diplomatie für Hormus-Schifffahrt gewinnt an Fahrt
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Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen und setzten die Abwärtsbewegung seit Wochenbeginn fort. Diplomatische Bemühungen zur Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die für den Ölhandel zentrale Straße von Hormus belasteten die Notierungen. Brent (Lieferung Oktober) wurde bei 87,11 US-Dollar gehandelt, rund 1,5 Prozent niedriger als am Vortag; im frühen Handel lag das Tagestief bei 86,05 Dollar.
Im Nahen Osten gewann die Diplomatie zuletzt an Schwung, wodurch das Risiko einer erneuten militärischen Eskalation abnahm. Iran und Oman sprechen über einen vorübergehenden gemeinsamen Seekorridor, um Öltransporte durch die Meerenge auszuweiten.
Seit Montag hat Brent rund acht Dollar je Barrel verloren, nachdem zuvor die Aussicht auf eine Blockade die Preise stark nach oben getrieben hatte. Seit Jahresbeginn liegt der Rohstoff dennoch über 40 Prozent im Plus. Zusätzlich belasteten Hinweise auf steigende US-Ölreserven: Vorabdaten zeigten einen Anstieg der Lagerbestände um etwa 4,2 Millionen Barrel; am Nachmittag werden die offiziellen Regierungszahlen erwartet.
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