Nvidia-Bilanz und US-Einzelhändler prägen die Börsenwoche
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Die Woche vor dem verlängerten Labor-Day-Wochenende in den USA steht ganz im Zeichen der Unternehmenszahlen. Mit Nvidia legt der wichtigste KI-Wert der Wall Street seine Quartalsbilanz vor, flankiert von Software-Schwergewichten wie Salesforce und CrowdStrike sowie einer ganzen Riege US-Einzelhändler. Konjunkturseitig bleibt es bis Freitag ruhig. Dann könnten kanadische BIP-Daten, französische Inflationszahlen und die US-Verbraucherstimmung der University of Michigan noch einmal Bewegung in den Handel bringen.
Konjunktur:
Konjunkturell startet die Woche nahezu leer. Erst am Donnerstag liefert die Europäische Zentralbank um 13:30 Uhr das Protokoll ihrer letzten geldpolitischen Sitzung. Die „Accounts“ geben Einblick in die Diskussion des EZB-Rats. Marktteilnehmer durchforsten sie danach, wie kontrovers die Zinsdebatte intern geführt wurde und ob sich Hinweise auf den weiteren Kurs ableiten lassen. Bereits in der Nacht zuvor, um 03:30 Uhr, spricht BoJ-Vize Ryozo Himino. Aussagen japanischer Notenbanker werden derzeit genau beobachtet, seit die Bank of Japan wieder über Zinsschritte diskutiert.
Am Freitag verdichten sich dann die Termine. Kanada legt um 14:30 Uhr gleich mehrere BIP-Kennziffern zum zweiten Quartal vor: Die annualisierte Wachstumsrate soll bei 3,4 % liegen, nach zuvor -0,1 %. Die Quartalsrate soll auf 0,8 % klettern, nach zuvor 0 %. Eine derart deutliche Erholung nach einem stagnierenden ersten Halbjahr dürfte an den Märkten Beachtung finden – sowohl beim Kanada-Dollar als auch bei den Zinserwartungen an die Bank of Canada. Zur gleichen Stunde meldet Frankreich seine Inflationsrate für August: Erwartet werden 2,2 % im Jahresvergleich nach zuvor 2,1 %, die monatliche Rate soll auf 0,7 % steigen nach 0,6 %. Der Wert liefert einen Fingerzeig, ob der zuletzt zähe Preisdruck in der Eurozone anhält. Den Wochenschluss markiert um 16:00 Uhr die US-Verbraucherumfrage der University of Michigan mit den einjährigen Inflationserwartungen; sie sollen bei 4,3 % und damit unverändert zum Vormonat liegen. Gerade nach den zuletzt hitzigen Debatten um US-Zölle und deren Preiswirkung gilt dieser Wert als früher Stimmungstest für die Fed.
Earnings:
Den Auftakt macht am Montag vorbörslich PDD Holdings, gefolgt von Intuit am Dienstag nachbörslich. Der eigentliche Schwerpunkt liegt jedoch auf Mittwoch: Nachbörslich meldet Nvidia seine Zahlen. Als größter Profiteur der KI-Investitionswelle gilt der Chart-Wert vielen als Stimmungsbarometer für die gesamte Technologiebranche – entsprechend genau werden Umsatz, Marge und vor allem der Ausblick auf das Rechenzentrumsgeschäft seziert. Ebenfalls am Mittwoch legen Salesforce und CrowdStrike ihre Bücher offen, zwei Softwarewerte, an denen sich die Debatte um KI-Disruption versus Bestandsgeschäft entzündet. Komplettiert wird der Tag von Synopsys, Agilent, Veeva Systems, HP sowie den Einzelhändlern Williams-Sonoma und J.M. Smucker.
Der Donnerstag gehört dann vor allem dem Einzelhandel: Vorbörslich äußern sich Dollar General, Dollar Tree und Best Buy zur Verfassung des US-Konsumenten. Gerade Dollar General und Dollar Tree gelten als Gradmesser dafür, wie stark preisbewusste Käuferschichten unter Inflation und Zöllen leiden. Nachbörslich folgen Marvell Technology, ein weiterer wichtiger Name aus dem Chip- und KI-Infrastruktur-Umfeld, sowie Workday, Autodesk, Ulta Beauty und Hormel Foods.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen der neuen Börsenwoche im Überblick.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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