Nächste Runde im Konflikt Trump vs. Fed
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Erwähnte Instrumente
Dümpelnde Euro-Wirtschaft
Der Indikator zum Wirtschaftsvertrauen im Euroraum ging im August von 95,7 auf 95,2 Punkte zurück. Bereits seit über einem Jahr dümpelt er auf unterdurchschnittlichem Niveau im Wesentlichen seitwärts. In den USA wurde das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von 3,0 % auf 3,3 % revidiert. Auch die übrigen gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten fielen unspektakulär aus. Im Einklang dazu bewegten sich auch die Finanzmärkte gestern nur wenig.
Fed-Direktorin klagt gegen Trump
Lisa Cook, Mitglied des Direktoriums der US-Notenbank, reichte gestern Klage gegen ihre von US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche verkündete Entlassung ein. Cook führte aus, der Rauswurf sei ein in der Geschichte einmaliger Vorgang und illegal. Der Chef der Aufsichtsbehörde für den Hypothekenmarkt (FHFA), Bill Pulte, versorgte kurz darauf Justizministerin Pam Bondi mit neuen Vorwürfen gegen Cook. Pulte half dem US-Präsidenten auch in der Vergangenheit schon, politische Gegner ins Visier zu nehmen. Trump versucht seit geraumer Zeit, mehr Einfluss auf die Notenbank zu gewinnen. Die Währungshüter setzen sich zur Wehr. Die Eskalationsspirale dreht sich nun - wenig überraschend - eine Runde weiter. Der Fall dürfte letztlich von dem Obersten Gerichtshof landen. In der vergangenen Nacht äußerte sich Cooks Kollege, Christopher Waller, zum geldpolitischen Kurs der Notenbank. Waller gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell und spricht sich seit einiger Zeit für eine lockerere Geldpolitik aus. Gestern wiederholte er seine Einschätzung, dass die Fed auf ihrer nächsten Sitzung den Leitzins senken sollte. Die Notwendigkeit für einen großen Zinsschritt sieht er aber aktuell nicht
Deutsche Inflation auf Zielniveau
Heute werden für Deutschland Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im Juli sowie zum Arbeitsmarkt und zur Inflation im August veröffentlicht. Für letztere erwarten wir, dass die Inflationsrate bei 2,0 % verharren wird. Zudem veröffentlicht die EZB am Vormittag die Ergebnisse ihrer jüngsten Umfrage zu den Inflationserwartungen der Verbraucher. Am Nachmittag werden noch verschiedene Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht, von denen wir aber keine wesentlichen Impulse für die Finanzmärkte erwarten.
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