Mit neuem Verlaufstief
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Mit neuem Verlaufstief
Gestern konnten wir nur kurz auf die aktuelle Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) eingehen. Deshalb an dieser Stelle heute nochmals etwas ausführlicher: Die jüngsten Marktturbulenzen haben zu einem Sentimentabriss geführt, denn der Anteil der Bären unter den US-Privatanlegern springt auf 52 % und erreicht damit den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2025. Per Saldo fällt das Sentiment also sehr „bearish“ aus. Diesen möglichen Rettungsanker kann der DAX® sehr gut gebrauchen, denn nach einigen Tagen der Stabilisierung hat das Aktienbarometer genau zwei Tage gebraucht, um ein neues Verlaufstief (22.759 Punkte) zu markieren. Zudem sorgt die gestern gerissene Abwärtskurslücke (23.450 zu 23.180 Punkten) für einen weiteren faden Beigeschmack. Jetzt gilt es, die Tiefs vom November und März bei 22.943/22.928 Punkten nicht nachhaltig zu unterschreiten. Ansonsten komplettiert der DAX® eine noch viel größere Topformation. Aus dem Frühjahr 2025 stammen noch einige Aufwärtskurslücken, z. B. vom Mai bei 22.759/22.607 Punkten sowie vom April bei 21.723/21.297 Punkten, die fortan als Unterstützungen fungieren.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Die volle Breitseite
Der S&P 100® fasst die 100 größten amerikanischen „blue chips“ zusammen. Dem Chartverlauf der größten US-Unternehmen kommt derzeit möglicherweise eine wichtige Signalfunktion zu. Die absolute Schlüsselfrage ist dabei, ob die „large caps“ als Frühwarnsystem für den breiten Markt dienen. Charttechnisch musste der S&P 100® jüngst die Haltezone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 3.282 Punkten) und den Tiefs der letzten sechs Monate bei 3.260 Punkten preisgeben. Damit definieren die Hochpunkte vom Oktober und Dezember bei 3.493/3.483 Punkten ein klassisches Doppeltop (siehe Chart). Die Bedeutung der Nackenlinie der oberen Umkehr wird durch ein Fibonacci-Level (3.269 Punkte) noch zusätzlich untermauert. Entsprechend groß ist der charttechnische Schaden. Parallel dazu signalisieren diverse Trendfolger (z. B. MACD, Aroon) einen intakten Baissetrend. Aus der Höhe der Umkehrformation ergibt sich ein rechnerisches Abschlagspotenzial von gut 230 Punkten, sodass perspektivisch die Ausbruchsmarken des Jahres 2025 bei gut 3.000 Punkten wieder in den Mittelpunkt rücken dürften. In der Summe präsentiert sich das Chartbild mehr als angeschlagen, was nicht zuletzt auch Implikationen auf den marktbreiteren S&P 500® besitzen dürfte.
S&P 100® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 100®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Höchster Stand seit 2010
Mit einem Kursplus von 27 % ist die RWE-Aktie im bisherigen Jahresverlauf der absolute Topperformer unter den DAX®-Titeln. Der Versorger trotzt dabei den jüngsten Marktturbulenzen, verbuchte seit unserer letzten Einschätzung weitere Kursgewinne und erreicht inzwischen den höchsten Stand seit 2010 (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 11. März). Ein wesentlicher Grund für die damalige Analyse war eines unserer Lieblingsmodelle, welches die Faktoren „Momentum“ und „low volatility“ kombiniert. Die Selektion trendstarker, trendstabiler und gleichzeitig schwankungsarmer Titel hat sich in diesem Fall ausgezahlt. Übrigens, besagtes Modell signalisiert für die RWE-Aktie weiterhin „grünes Licht“. Das Kursziel aus der nach oben aufgelösten Schiebezone der letzten Jahre von rund 60 EUR hat der Titel inzwischen fest vor Augen. Auf Tagesbasis liegt zudem eine weitere, kleinere Schiebezone vor, welche ebenfalls ein Kursziel von gut 60 EUR bereithält. Zur Gewinnsicherung können Anlegerinnen und Anleger den Stop-Loss für bestehende Engagements auf das Niveau der 38-Tage-Linie (akt. bei 53,70 EUR) nachziehen.
RWE (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart RWE
Quelle: LSEG, tradesignal²
Kritisches Unterstützungslevel
Zuletzt stand der Silberpreis spürbar unter Druck und testet deshalb eine absolute Kernunterstützung. Doch zunächst der Reihe nach: Seit dem Rekordlevel bei 121,64 USD befindet sich das Edelmetall im Korrekturmodus. Dabei wurde das angeführte Allzeithoch im März nicht mehr erreicht. Ein tieferes Hoch sorgt also für ein charttechnisches Warnsignal. In den letzten beiden Monaten pendelte der Silberpreis deshalb eher zwischen 92/94 USD auf der Oberseite und 70 USD auf der Unterseite seitwärts. Das untere Ende der beschriebenen Tradingrange bringt uns zur derzeit entscheidenden Haltezone, denn der Schlusskurs des vergangenen Jahres (71,26 USD) sowie ein Ichimoku-Support (71,78 USD) unterstreichen den unterstützenden Charakter dieser Bastion zusätzlich. Vor diesem Hintergrund gilt es, ein Abgleiten unter die Zone 72/70 USD unbedingt zu verhindern. Ansonsten droht eine deutliche Ausdehnung des jüngsten Korrekturimpulses. Die nächsten Unterstützungen befinden sich bei 63,99 USD (Jahrestief) bzw. bei 57,13 USD (200-Tage-Linie). Um den größten Druck vom Edelmetall zu nehmen, müsste indes zumindest das Tief vom 3. März bei 77,89 USD zurückerobert werden.
Silber (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Silber
Quelle: LSEG, tradesignal²
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