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12:04 Uhr, 23.10.2026

Midday-Flash: Volvo Cars verliert bis zu 30 % nach Quartalsverlust

Volvo Cars rutscht mit 5,7 Mrd. SEK Quartalsverlust und schrumpfendem Umsatz tief ins Minus, der Stellenabbau soll 2.500 Jobs treffen.

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Ein hoher Quartalsverlust lässt Volvo Cars zeitweise um bis zu 30 % abstürzen, während Holcim und L'Oréal mit starken Zahlen überzeugen. Den deutschen Aktienmarkt belasten überwiegend enttäuschende Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone sowie Verluste bei Luxus- und Autowerten nach den Zahlen von Kering und Volvo. Der DAX notiert zur Mittagszeit 0,82 % tiefer bei 25.162,51 Punkten.

Marktbericht

Der DAX verliert zur Mittagszeit 0,82 % auf 25.162,51 Punkte. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone bleiben im Oktober überwiegend unter den Prognosen. Hinzu kommen Verluste bei Luxus- und Automobilwerten nach den Quartalszahlen von Kering und Volvo.

Vor dem Handelsstart an der Wall Street geben auch die US-Futures nach. Der S&P-500-Future notiert 0,22 % tiefer bei 7.646,78 Punkten, nachdem der Kassa-Index am Vortag bei 7.663,43 Punkten geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Future verliert 0,06 % auf 28.942,33 Punkte; der Vortagsschluss lag bei 28.958,69 Punkten.

Bitcoin legt um 0,29 % auf 81.555,61 USD zu, während EUR/USD um 0,20 % auf 1,12 nachgibt. Gold verbilligt sich um 0,53 % auf 4.038,9 USD je Feinunze. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet mit 115,23 USD dagegen 1,13 % mehr.

Konjunktur

Die deutschen Einkaufsmanagerindizes zeichnen ein gemischtes Bild: Der Industrieindex steigt im Oktober auf 54,2 Punkte und übertrifft die Erwartung von 53,5 sowie den Vorwert von 53,9 Punkten. Der Dienstleistungsindex enttäuscht mit 51,7 Punkten gegenüber erwarteten 52,5 Punkten und 52,9 Punkten im Vormonat. In der Eurozone verfehlen beide Werte die Prognosen: Die Industrie erreicht 52,4 Punkte gegenüber erwarteten 52,7 und zuvor 52,9 Punkten, die Dienstleister kommen auf 51,7 Punkte gegenüber erwarteten 52,5 und zuvor 53 Punkten.

Großbritannien setzt einen Gegenpunkt: Der Industrieindex übertrifft mit 52,8 Punkten die Erwartung von 51,7 Punkten deutlich. Auch der Dienstleistungsindex liegt mit 53,1 Punkten klar über der Prognose von 51,8 Punkten.

Am Nachmittag folgen um 14:30 Uhr die kanadischen Einzelhandelsumsätze für September. Erwartet wird ein Anstieg von 0,3 % nach 1,3 % im Vormonat. Um 15:45 Uhr stehen die US-Einkaufsmanagerindizes an: Volkswirte rechnen für die Industrie mit 55,5 Punkten nach 55,9 Punkten, für die Dienstleister mit 58 Punkten nach 58,8 Punkten.


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Aktien-News

Volvo Cars verliert zeitweise bis zu 30 % und markiert ein Rekordtief. Im dritten Quartal ist der Hersteller tief in die Verlustzone gerutscht: Unter dem Strich steht ein Minus von 5,7 Mrd. SEK, der Umsatz schrumpft um fast ein Viertel auf 66,9 Mrd. SEK. Der Abbau von 2.500 Stellen soll jährlich rund 5 Mrd. SEK einsparen. Der Lkw-Hersteller Volvo AB steigert dagegen den Umsatz um 8 % auf 119,5 Mrd. SEK und die bereinigte operative Marge von 10,6 auf 12,3 %. Der Lkw-Auftragseingang wächst um gut ein Viertel. Die Aktie gibt gleichwohl 1,6 % nach.

Im Konsumsektor fällt Kering um 11 % auf den tiefsten Stand seit Juli 2025; auch LVMH und Richemont stehen unter Druck. L'Oréal gewinnt dagegen 4 %, nachdem die Drittquartalszahlen nach Einschätzung von Jefferies die Konsensschätzungen deutlich übertreffen. Adidas verliert 1,4 % auf 156,80 EUR. Der US-Konkurrent Deckers Outdoor hat seine Jahresprognose gekappt; seine Aktie war vorbörslich um rund 9 % eingebrochen.

Holcim steigert den Drittquartalsumsatz um 15,5 % auf 4,66 Mrd. CHF und den operativen Gewinn um 16,8 %. Damit übertrifft der Konzern die Erwartungen und hebt die Jahresprognose an: Der Betriebsgewinn soll nun um 10 bis 12 % wachsen. Die Aktie gewinnt rund 5,6 bis 7 %. Sika verliert dagegen 1,6 %, nachdem Analysten auf ein schwaches China-Geschäft verweisen. Beim Baukonzern Vinci enttäuscht der Auftragseingang, die Aktie gibt 0,3 % nach.

Safran (Aktuelle Analyse) steigert den bereinigten Drittquartalsumsatz um 15 % auf 9 Mrd. EUR, liefert 535 Leap-Triebwerke aus und bestätigt den Ausblick . Der MTU-Partner Safran hatte durchwachsene Zahlen vorgelegt; MTU Aero Engines fällt auf den tiefsten Stand seit Juni. Dessen Minus weitet sich von zunächst 2,8 % bis zum Mittag auf 5,2 % aus. Atoss Software (Aktuelle Analyse) übertrifft im dritten Quartal die Gewinnerwartungen und hebt den Margenausblick an. Wegen schwächerer Lizenzerlöse erwartet der Softwareanbieter den Jahresumsatz aber nur noch am unteren Ende der Spanne von 210 bis 215 Mio. EUR . Nach zeitweise rund 9 % Verlust notiert die Aktie mittags 7,9 % tiefer.

Die Deutsche Telekom belastet mögliche Konkurrenz für T-Mobile US: Berichten zufolge verhandelt SpaceX mit Crown Castle über den Zugriff auf 80.000 Mobilfunkmasten. Nach zeitweise bis zu 3,4 % Verlust notiert die Aktie 2,6 % tiefer und gibt die starken Vortagsgewinne wieder ab. Eni übertrifft mit einem bereinigten Drittquartalsüberschuss von 2,8 Mrd. EUR die Schätzungen von 2,5 Mrd. EUR. Der Ölkonzern kündigt eine Sonderdividende von 1,3 Mrd. EUR an und erhöht den Aktienrückkauf für 2026 von 3,4 auf 3,8 Mrd. EUR.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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